Reiseziele
Ephesus
Celsus-Bibliothek, Großes Theater und die bemalten Hanghäuser: Ephesus ist die bedeutendste antike Stadt der Türkei. Eintritt, Route und Tipps.
Biblische Reise Türkei: Eine solche Reise führt in das antike Kleinasien, wo mehr Schauplätze des Neuen Testaments liegen als in jedem anderen Land außer Israel und Palästina: Tarsus, die Heimatstadt des Paulus, Antiochia am Orontes (Antakya), Perge, Antiochia in Pisidien, Ephesus und die sieben Gemeinden der Offenbarung (Offb 2–3). Dazu kommen die Orte der ersten Konzilien in Nicäa (İznik), Konstantinopel, Ephesus und Chalcedon, die Felsenkirchen Kappadokiens, Myra mit der Nikolauskirche und die syrisch-orthodoxen Klöster im Tur Abdin. Bewährt haben sich drei Routen: acht Tage zu den sieben Gemeinden ab İzmir, elf Tage auf den Spuren des Paulus von Tarsus bis Troas und fünf Tage Istanbul mit Nicäa. Am angenehmsten reisen Sie von April bis Juni und von September bis Oktober.
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Konzilsstadt von 325 und 787: İznik mit fast geschlossener Stadtmauer, Hagia Sophia, Basilika im See und berühmter Keramik – gut als Tagesausflug ab Istanbul oder Bursa.
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Klöster aus der Spätantike, Dörfer mit Kirchtürmen und eine aramäische Sprache, die noch gesprochen wird: der Tur Abdin um Midyat mit Mor Gabriel, Hah und İwardo.
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Antiochia am Orontes, wo die Jünger zuerst Christen genannt wurden: Petrusgrotte, Mosaiken und Künefe – und ein ehrlicher Blick auf die Stadt nach dem Erdbeben 2023.
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Lykische Felsengräber über dem Theater von Myra, die Kirche des heiligen Nikolaus in Demre, der Hafen Andriake und Kekova per Boot: Lykien für Kultur- und Pilgerreisende.
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Feenkamine, Felsenkirchen, unterirdische Städte und Ballone im Morgenlicht: Kappadokien ist das Herzstück fast jeder Türkei-Rundreise.
Rundreisen
11 Tage auf den Spuren des Apostels Paulus: Tarsus, Antiochia, Lystra, Ikonion, Antiochia in Pisidien, Perge, Ephesus, Milet, Troas und Assos.
Rundreisen
8 Tage ab İzmir zu allen sieben Gemeinden der Offenbarung, mit Hierapolis, Johannesbasilika und Haus der Maria – privat oder als Gemeindegruppe.
Rundreisen
5 Tage auf den Spuren der Konzilien: byzantinisches Istanbul, Liturgie im Patriarchat, Chalcedon und Nicäa (İznik) mit Konzilskirche und Basilika im See.
Rundreisen
Gemeindereise in die Türkei: drei Programme zu den sieben Gemeinden, auf Paulus' Spuren und nach Istanbul und Nicäa, mit Andachten, eigenem Bus und Planung für Gruppen.
Ratgeber
Von Tarsus bis Tur Abdin: Paulus-Orte, Konzilsstädte, Hagia Sophia, Felsenkirchen und lebendige Gemeinden – mit Bibelstellen, Zustand heute und Tipps für Gemeindereisen.
Ratgeber
Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia, Laodizea: Bibelstellen, was heute zu sehen ist, Entfernungen, Route und Reisedauer.
Ratgeber
Byzantinische Mosaiken, lebende Patriarchate und deutsche Gottesdienste: die wichtigsten Kirchen Istanbuls mit Konfession, heutigem Status, Besuchsregeln und Rundgang.
Ratgeber
Ostern am 28. März, orthodoxes Ostern am 2. Mai: Wetter, Meer, Osterferien 2027 aller Bundesländer, Osternacht in Istanbul und drei Routen für 7, 10 und 14 Tage.
Die Türkei bietet für eine biblische Reise die Heimatstadt des Paulus in Tarsus, die erste Heidenchristen-Gemeinde in Antiochia am Orontes, die Stationen der Missionsreisen von Perge bis Troas, die sieben Gemeinden der Offenbarung um Ephesus, die Konzilsorte Nicäa, Konstantinopel und Chalcedon, die Felsenkirchen Kappadokiens, Myra mit dem Grab des heiligen Nikolaus und die syrisch-orthodoxen Klöster im Tur Abdin. Kein anderes Land außerhalb von Israel und Palästina hat so viele Schauplätze des Neuen Testaments und der frühen Kirche.
Diese Themenseite ordnet die Orte ein und verweist auf unsere Detailseiten. Die ausführliche Beschreibung aller Kirchen, Klöster und Stätten mit ihrem heutigen Zustand finden Sie im Ratgeber christliche Stätten in der Türkei; hier geht es darum, wie Sie aus diesen Orten eine stimmige Reise machen.
Zu einer biblischen Reise in die Türkei gehören vor allem die Orte der Apostelgeschichte, der Offenbarung und der ersten Konzilien. Die Tabelle nennt den biblischen oder kirchlichen Bezug und, wo es eine gibt, die Bibelstelle. Orte, die erst durch die Kirchengeschichte bedeutsam wurden, haben keine Bibelstelle.
| Ort | Biblischer oder kirchlicher Bezug | Bibelstelle | Mehr dazu |
|---|---|---|---|
| Ephesus (bei Selçuk) | Paulus über zwei Jahre in der Stadt, Aufruhr der Silberschmiede im Theater, erstes Sendschreiben, Konzil 431 | Apg 19; Offb 2,1–7 | Ephesus |
| Sieben Gemeinden (Ephesus bis Laodizea) | Sendschreiben an sieben Gemeinden der Provinz Asia | Offb 1,11; Offb 2–3 | Sieben Gemeinden der Offenbarung |
| Antiochia am Orontes (Antakya) | Jünger „zuerst Christen genannt“, Aussendung von Barnabas und Paulus, Petrusgrotte | Apg 11,26; Apg 13,1–3; Gal 2,11–14 | Antakya |
| Tarsus | Heimatstadt des Paulus, Paulus-Kirche (Museum) und Paulusbrunnen | Apg 9,11; Apg 21,39; Apg 22,3 | Paulus-Reise |
| Perge und Attalia (Antalya) | Ankunft und Abreise auf der ersten Missionsreise | Apg 13,13; Apg 14,25–26 | Perge und Aspendos |
| Antiochia in Pisidien (Yalvaç) | erste ausführlich überlieferte Predigt des Paulus in der Synagoge | Apg 13,14–52 | Paulus-Reise |
| Ikonion, Lystra, Derbe (um Konya) | Predigt, Heilung, Steinigung des Paulus | Apg 14,1–20 | Konya |
| Milet | Abschiedsrede an die Ältesten von Ephesus | Apg 20,17–38 | Priene, Milet, Didyma |
| Patara und Myra | Schiffswechsel des Paulus; Nikolaus, Bischof von Myra im 4. Jahrhundert | Apg 21,1–2; Apg 27,5–6 | Xanthos und Patara, Kaş und Kekova |
| Hierapolis und Laodizea (bei Denizli) | Gemeinden im Kolosserbrief, Philippus-Martyrion, Sendschreiben an Laodizea | Kol 4,13–16; Offb 3,14–22 | Pamukkale |
| Nicäa (İznik) | Erstes Konzil 325, Glaubensbekenntnis; Siebtes Konzil 787 | – | İznik (Nicäa) |
| Kappadokien | Felsenkirchen und Klöster, Kappadokische Väter; Kappadokien im Neuen Testament genannt | Apg 2,9; 1 Petr 1,1 | Kappadokien |
| Istanbul | Hagia Sophia, Hagia Irene (Konzil 381), Chalcedon (Konzil 451), Ökumenisches Patriarchat | – | Kirchen in Istanbul |
| Tur Abdin (Provinz Mardin) | Kerngebiet der syrisch-orthodoxen Kirche, Kloster Mor Gabriel (gegründet 397) | – | Tur Abdin |
Troas und Assos an der Nordägäis gehören ebenfalls zur Apostelgeschichte (Apg 16,8–11; Apg 20,6–14); sie sind Teil unserer Paulus-Route.
Die Türkei ist ein Ziel für Bibelreisen, weil das antike Kleinasien das Kernland der frühen Heidenmission war. Der erste Petrusbrief grüßt die Christen „in Pontus, Galatien, Kappadokien, der Provinz Asia und Bithynien“ (1 Petr 1,1), also Landschaften, die fast vollständig auf heute türkischem Boden liegen. Paulus war auf allen drei Missionsreisen in Anatolien unterwegs, und die Offenbarung richtet sich an Gemeinden im Westen des Landes.
Sie begegnen dabei archäologischen Stätten, in denen Kirchen aus dem 1. Jahrhundert fehlen, weil die ersten Christen sich in Privathäusern trafen, byzantinischen Kirchen, die heute Moscheen oder Museen sind, und lebendigen Gemeinden. Christen sind in der Türkei eine kleine Minderheit; Schätzungen sprechen von rund 100.000 Gläubigen, die meisten in Istanbul. Die antiken Städte ohne christlichen Schwerpunkt behandelt der Ratgeber antike Stätten der Türkei.
Auf den Spuren des Paulus reisen Sie in der Türkei von Tarsus im Süden bis Troas an der Nordägäis, denn die meisten Stationen der Apostelgeschichte zwischen Jerusalem und Europa liegen hier. Nach der Darstellung der Apostelgeschichte begannen alle drei großen Reisen in Antiochia am Orontes.
| Reise | Datierung (ca.) | Stationen in der heutigen Türkei | Bibelstellen |
|---|---|---|---|
| Erste Missionsreise | um 46–48 n. Chr. | Perge, Antiochia in Pisidien, Ikonion, Lystra, Derbe, Attalia | Apg 13–14 |
| Zweite Missionsreise | um 49–52 n. Chr. | Derbe, Lystra, Ikonion, Troas | Apg 15,36–16,11 |
| Dritte Missionsreise | um 52–57 n. Chr. | Galatien und Phrygien, Ephesus, Troas, Assos, Milet | Apg 18,23–20,38 |
Die Datierungen sind Näherungswerte der Forschung. Auf seiner Fahrt nach Jerusalem wechselte Paulus laut Apostelgeschichte in Patara das Schiff (Apg 21,1–2), auf dem Weg nach Rom in Myra (Apg 27,5–6).
Paulus stellt sich in der Apostelgeschichte als „Jude aus Tarsus in Kilikien, Bürger einer nicht unbedeutenden Stadt“ vor (Apg 21,39). In Tarsus in der Provinz Mersin sehen Sie heute die St.-Paulus-Kirche, ein Bau des 19. Jahrhunderts, heute staatliches Gedenkmuseum mit Fresken der Evangelisten, und den Paulusbrunnen, einen Ort der örtlichen Überlieferung.
In Antiochia, dem heutigen Antakya, „wurden die Jünger zuerst Christen genannt“ (Apg 11,26). Die Petrusgrotte, nach der Überlieferung Versammlungsort der Gemeinde um Petrus, hat die Erdbeben vom 6. Februar 2023 weitgehend überstanden und ist seit Januar 2024 wieder zugänglich; die Stadt selbst ist eine Baustelle. Mehr im Porträt Antakya.
Antiochia in Pisidien bei Yalvaç zeigt mehr als die meisten Paulusorte: das Augustus-Heiligtum, Bögen des Aquädukts, das Theater und eine große frühchristliche Basilika, die als Pauluskirche gedeutet wird. In Lystra bei Hatunsaray und Derbe bei Karaman sehen Sie nur Siedlungshügel; hier zählen Landschaft und Lesung. Ikonion ist das heutige Konya, lohnend ist dort das Dorf Sille mit der Aya-Elena-Kirche, heute ein Museum.
Perge östlich von Antalya ist der einfachste Paulusort für Urlauber an der Küste. Hier trennte sich Johannes Markus von der Gruppe (Apg 13,13), auf dem Rückweg predigten Paulus und Barnabas in Perge und segelten von Attalia, dem heutigen Antalya, zurück nach Antiochia (Apg 14,25–26). Wer an der Riviera Urlaub macht, verbindet Perge mit Aspendos zu einem halben Tag, siehe Perge und Aspendos.
Ephesus war die wichtigste Station der dritten Reise: Paulus lehrte laut Apg 19,10 zwei Jahre in der Schule des Tyrannus, in der Abschiedsrede spricht er von drei Jahren (Apg 20,31). In Milet verabschiedete er sich von den Ältesten der Gemeinde (Apg 20,17–38). In Troas hatte er die Vision des Mannes aus Makedonien (Apg 16,8–11), von dort ging er zu Fuß nach Assos (Apg 20,13–14).
Alle Stationen mit Etappen, Fahrzeiten und Varianten zeigt unsere Paulus-Reise durch die Türkei: elf Tage von Adana nach İzmir oder acht Tage nur im Westen mit Ankunft in Antalya.
Die sieben Gemeinden der Offenbarung liegen alle in der heutigen Westtürkei, in den Provinzen İzmir, Manisa und Denizli. In Offb 1,11 werden sie in einer festen Reihenfolge genannt, die einem Ring auf den römischen Straßen entspricht; in den Kapiteln 2 und 3 folgen die Sendschreiben.
| Gemeinde | Heute | Sendschreiben | Was Sie sehen |
|---|---|---|---|
| Ephesus | Selçuk | Offb 2,1–7 | Ruinenstadt, Marienkirche, Johannesbasilika |
| Smyrna | İzmir | Offb 2,8–11 | Agora, katholische Kirche St. Polykarp |
| Pergamon | Bergama | Offb 2,12–17 | Akropolis mit Altarfundament, Rote Halle, Asklepieion |
| Thyatira | Akhisar | Offb 2,18–29 | kleines Ausgrabungsfeld im Stadtzentrum |
| Sardes | Sart (Salihli) | Offb 3,1–6 | Gymnasium, Synagoge, Artemistempel mit Kapelle |
| Philadelphia | Alaşehir | Offb 3,7–13 | Pfeiler der byzantinischen Johanneskirche |
| Laodizea | bei Denizli | Offb 3,14–22 | große Ruinenstadt mit frühbyzantinischer Kirche |
Die Reste sind sehr unterschiedlich: Pergamon (seit 2014) und Ephesus (seit 2015) sind UNESCO-Welterbe, Laodizea steht seit 2013 auf der Vorschlagsliste und wird ganzjährig ausgegraben, in Akhisar und Alaşehir dagegen sehen Sie wenig. Gerade dort wirkt die Lesung oft am stärksten, etwa das Bild vom „Pfeiler“ (Offb 3,12) vor den Pfeilern der Johanneskirche in Alaşehir.
Für alle sieben brauchen Sie fünf bis sechs Tage, mit Hierapolis, Kolossä und Aphrodisias sieben bis acht. Die Texte, ihre Auslegung und den Zustand jeder Stätte erklärt der Ratgeber die sieben Gemeinden der Offenbarung, den Reiseablauf ab und bis İzmir die Reise zu den sieben Gemeinden.
Ephesus ist der wichtigste biblische Ort der Türkei, weil sich hier Apostelgeschichte, Offenbarung und Konzilsgeschichte überlagern. Das große Theater, in das die Menge laut Apg 19,29 „einmütig“ stürmte, können Sie bis heute betreten.
Drei christliche Orte gehören zu einem Besuch:
Planen Sie für Ruinenstadt, Johannesbasilika und Haus der Maria einen ganzen Tag ein. Eintritt und Öffnungszeiten stehen im Porträt Ephesus, Badeorte in der Nähe im Hub Ägäis.
Das Glaubensbekenntnis, das bis heute in vielen Kirchen gesprochen wird, entstand auf den Konzilien von Nicäa (325) und Konstantinopel (381), also auf heute türkischem Boden. Auch die beiden folgenden ökumenischen Konzilien tagten hier, und 787 kehrte die Kirche noch einmal nach Nicäa zurück.
| Konzil | Jahr | Ort heute | Wichtigstes Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Nicäa I | 325 | İznik | Sohn „wesensgleich“ (homoousios) mit dem Vater, gegen Arius |
| Konstantinopel I | 381 | Istanbul (nach der Überlieferung Hagia Irene) | Erweiterung des Bekenntnisses um den Heiligen Geist |
| Ephesus | 431 | Selçuk (Marienkirche) | Maria als Gottesgebärerin (Theotokos) |
| Chalcedon | 451 | Kadıköy (Istanbul) | Christus in zwei Naturen, eine Person |
| Nicäa II | 787 | İznik (Hagia Sophia) | Ende des ersten Bilderstreits |
Die Formel von Chalcedon übernahmen die orientalisch-orthodoxen Kirchen nicht, darunter die syrisch-orthodoxe und die armenisch-apostolische Kirche; die Trennung besteht bis heute. In Istanbul und im Tur Abdin begegnen Sie Gemeinden beider Traditionen.
İznik ist eine Kleinstadt am Ostufer des İznik-Sees in der Provinz Bursa. Erhalten sind die rund fünf Kilometer lange Stadtmauer mit ihren Toren und die Hagia Sophia von Nicäa, in der 787 das siebte Konzil tagte; sie ist seit 2011 wieder Moschee. Vor dem Ufer liegen die Grundmauern einer 2014 entdeckten Basilika; dass dort das Konzil von 325 tagte, ist nicht belegt, die antiken Quellen nennen den Kaiserpalast. Zum 1700-jährigen Jubiläum beteten Papst Leo XIV. und der Ökumenische Patriarch Bartholomäus am 28. November 2025 an dieser Basilika. Ab Istanbul erreichen Sie İznik mit der Fähre nach Yalova und dem Bus oder Wagen in rund zweieinhalb bis drei Stunden. Hintergründe und Rundgang stehen im Porträt İznik (Nicäa), die Verbindung mit Istanbul in unserer Reise Byzanz und Nicäa.
Istanbul ist für eine christliche Reise unverzichtbar, weil Konstantinopel über tausend Jahre Hauptstadt des christlichen Byzantinischen Reiches war und hier bis heute der Ökumenische Patriarch residiert. Die Historischen Bereiche Istanbuls stehen seit 1985 auf der UNESCO-Welterbeliste.
Die Hagia Sophia wurde 532 bis 537 unter Kaiser Justinian erbaut, war ab 1453 Moschee, ab Mitte der 1930er-Jahre Museum und ist seit Juli 2020 wieder Moschee. Ausländische Besucher sehen die byzantinischen Mosaiken seit Januar 2024 über einen eigenen, kostenpflichtigen Rundgang auf der Galerie. Die Hagia Irene im Topkapı-Hof ist Museum, die Chora-Kirche mit ihren spätbyzantinischen Mosaiken ist seit Mai 2024 als Kariye-Moschee wieder geöffnet und freitags für Touristen geschlossen. Chalcedon liegt im heutigen Stadtteil Kadıköy auf der asiatischen Seite, eine Ruine der Konzilskirche gibt es nicht.
Wie Sie diese Bauten und die Gemeindekirchen sinnvoll auf ein bis zwei Tage verteilen, zeigt der Ratgeber Kirchen in Istanbul; die byzantinische Stadtgeschichte insgesamt erklärt Byzanz in Istanbul, Details zum Rundgang das Porträt Hagia Sophia.
Kappadokien ist für Christen bedeutend, weil hier im 4. Jahrhundert die Kappadokischen Väter wirkten und später Hunderte Kirchen und Klöster in den Tuff gehauen wurden. Juden aus Kappadokien waren laut Apostelgeschichte schon an Pfingsten in Jerusalem (Apg 2,9).
Basilius der Große, Bischof von Caesarea (heute Kayseri), Gregor von Nyssa und Gregor von Nazianz prägten die Trinitätslehre und das Bekenntnis von 381.
Der Nationalpark Göreme und die Felsstätten Kappadokiens sind seit 1985 UNESCO-Welterbe. Laut UNESCO sind mehr als 200 einzelne Felsenkirchen als Denkmäler verzeichnet. An ihnen lässt sich der Bilderstreit ablesen: Aus der Zeit von 725 bis 842 stammen fast nur Kreuze und Symbole, danach entstanden Kirchen mit leuchtenden figürlichen Malereien wie die Tokalı-Kirche aus dem 10. Jahrhundert. Kappadokien liegt rund 700 Kilometer östlich von Ephesus, ist aber mit Istanbul per Inlandsflug gut zu verbinden. Täler, Kirchen und Übernachtung beschreiben das Porträt Kappadokien und die Liste der Kappadokien-Sehenswürdigkeiten, die ganze Region der Hub Kappadokien und Zentralanatolien.
Myra bei Demre ist der Ort des heiligen Nikolaus, der im 4. Jahrhundert Bischof der Stadt war. Nach der kirchlichen Überlieferung wurde er um 270 n. Chr. im nahen Patara geboren; beide Orte liegen an der lykischen Küste zwischen Kaş und Antalya.
Die Nikolauskirche in Demre steht über dem Grab des Bischofs. Sie wurde nach heutiger Forschung um 520 auf älteren Fundamenten errichtet und mehrfach erneuert, enthält Fresken und Mosaikböden und ist nach einer Restaurierung seit 2023 wieder geöffnet. Die Gebeine des Heiligen brachten italienische Seefahrer 1087 nach Bari. Gleich oberhalb des Ortes liegen die lykischen Felsgräber und das römische Theater von Myra.
Myra lässt sich gut mit einer Bootsfahrt nach Kekova verbinden, siehe Kaş und Kekova, Patara mit Xanthos, siehe Xanthos und Patara. Die ganze Küste beschreibt der Hub lykische Küste.
Im Osten und Südosten der Türkei liegen die Kirchen der orientalischen und armenischen Christenheit, von denen eine im Tur Abdin bis heute lebendig ist.
Der Tur Abdin („Berg der Knechte Gottes“) ist ein Kalksteinplateau im Osten der Provinz Mardin um die Stadt Midyat und das traditionelle Kerngebiet der syrisch-orthodoxen Christen, die Turoyo sprechen, eine neuaramäische Sprache. Das Kloster Mor Gabriel, gegründet 397, ist Sitz des Metropoliten von Tur Abdin; hier leben Mönche, Nonnen und Schüler, Besucher sind tagsüber willkommen. Das Kloster Deyrulzafaran bei Mardin war von 1160 bis 1932 Sitz des syrisch-orthodoxen Patriarchen. Acht Kirchen und Klöster der Region stehen seit 2021 auf der UNESCO-Vorschlagsliste.
Nach dem Sayfo von 1915 und der Abwanderung ab den 1960er-Jahren, vor allem nach Deutschland, Schweden und in die Schweiz, leben nur noch wenige tausend Christen in der Region. Das Porträt Tur Abdin beschreibt Klöster, Dörfer und Besuchsregeln, die Region der Hub Ost- und Südostanatolien.
Die armenische Heilig-Kreuz-Kirche auf der Insel Akdamar im Vansee entstand 915 bis 921 mit Außenreliefs biblischer Szenen; seit 2010 ist dort einmal im Jahr eine Liturgie gestattet. Ani bei Kars, die Hauptstadt der armenischen Bagratiden, ist seit 2016 UNESCO-Welterbe. Das Kloster Sumela in einer Felswand südlich von Trabzon ist Museum; am 15. August, dem Fest Mariä Entschlafung, ist seit 2010 eine orthodoxe Liturgie erlaubt.
Gottesdienst feiern können Sie in der Türkei vor allem in Istanbul, wo griechisch-orthodoxe, armenisch-apostolische, syrisch-orthodoxe, römisch-katholische und evangelische Gemeinden nebeneinander bestehen. Außerhalb Istanbuls gibt es aktive Kirchen unter anderem in İzmir, Antalya und Mersin sowie im Tur Abdin.
| Kirche | Konfession | Gottesdienst für Besucher | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Kreuzkirche, Istanbul-Beyoğlu | evangelisch (Evangelische Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei) | laut Gemeinde-Website derzeit sonn- und feiertags 11 Uhr | deutschsprachig, Stand Oktober 2026 |
| St. Georg, Istanbul-Galata | römisch-katholisch, österreichische Lazaristen | Messen auch auf Deutsch | Zeiten weichen je nach Quelle ab, vorab erfragen |
| St. Georg im Fener | griechisch-orthodox, Ökumenisches Patriarchat | Göttliche Liturgie sonntags laut Gottesdienstordnung ab 9:30 Uhr | Kommunion nur für orthodoxe Gläubige |
| Mor Ephrem, Istanbul-Yeşilköy | syrisch-orthodox | Besuch vorab anfragen | erster Kirchenneubau der Republik, eröffnet 2023 |
| Haus der Maria bei Selçuk | römisch-katholisch betreut | Messen laut Verzeichnis, eigene Feier nur auf Anfrage | Zeiten vor der Reise bestätigen lassen |
| Mor Gabriel, Tur Abdin | syrisch-orthodox | Gebetszeiten der Klostergemeinschaft | respektvolle Kleidung, Zurückhaltung beim Fotografieren |
Die Liturgie im Fener dauert oft rund zwei Stunden, beides an einem Sonntagvormittag zu verbinden, ist deshalb kaum möglich; Sie entscheiden sich für das Patriarchat oder die Kreuzkirche. Prüfen Sie Zeiten kurz vor der Reise bei der Gemeinde; für Gruppen fragen wir an, zusagen können nur die Gemeinden.
In lebendigen Kirchen sind Gäste willkommen, wenn Schultern und Knie bedeckt sind und während des Gottesdienstes nicht fotografiert wird. In orthodoxen und orientalischen Kirchen empfangen nur Mitglieder der eigenen Kirche die Kommunion.
In früheren Kirchen, die heute Moscheen sind, gelten die Regeln der Moschee: Schuhe aus, Frauen mit Kopftuch, keine Besichtigung während der Gebete, keine christlichen Andachten. In staatlichen Museen ist eine Andacht nur mit Genehmigung möglich. An Ausgrabungsstätten lassen sich kurze Andachten abseits der Hauptwege meist gut einrichten.
Ostern ist ein naheliegender Termin für eine christliche Reise, 2027 sogar zweimal: Der Ostersonntag der Westkirchen fällt auf den 28. März, das orthodoxe Osterfest auf den 2. Mai. In Istanbul feiern Sie Ende März in katholischen und evangelischen Kirchen mit, Anfang Mai die Osternacht im Ökumenischen Patriarchat.
Ende März ist es in Kappadokien noch kalt, in Ephesus gelten bis Ende März verkürzte Winteröffnungszeiten. Wetter, Osterferien und Routen beschreibt der Ratgeber Türkei an Ostern. Weitere Termine im Kirchenjahr:
Die passende Route hängt davon ab, ob Ihr Schwerpunkt auf der Offenbarung, der Apostelgeschichte oder der Ökumene liegt. Alle drei Programme lassen sich kürzen, verlängern oder kombinieren.
| Programm | Dauer | An- und Abreise | Schwerpunkt | Detailseite |
|---|---|---|---|---|
| Sieben Gemeinden der Offenbarung | 8 Tage | İzmir / İzmir | Offb 1–3, Hierapolis, Johannesbasilika, Haus der Maria | Sieben-Gemeinden-Reise |
| Auf den Spuren des Paulus | 11 Tage (Westvariante 8) | Adana oder Antalya / İzmir | Apg 13–20, Tarsus bis Troas | Paulus-Reise |
| Byzanz und Nicäa | 5 Tage | Istanbul / Istanbul | Konzilien, Hagia Sophia, Patriarchat, İznik | Byzanz und Nicäa |
| Paulus und sieben Gemeinden | 14–15 Tage | Adana / İzmir | Apostelgeschichte und Offenbarung | Paulus-Reise |
Für eine erste Bibelreise eignen sich die sieben Gemeinden am besten: ein Flughafen, kurze Etappen. Die Paulus-Route reizt Bibelkreise und Studienfahrten, hat aber zwei lange Fahrtage. Die Konzilsreise passt zu ökumenischen Kreisen und lässt sich per Inlandsflug nach İzmir mit den sieben Gemeinden verbinden.
Wer Kappadokien einbeziehen möchte, ergänzt zwei bis drei Nächte; von Konya sind es rund 220 Kilometer. Für den Tur Abdin und Antakya planen Sie eigene Tage im Südosten ein, etwa als Teil einer Osttürkei-Rundreise. Badetage am Ende ergänzt die Rundreise mit Badeurlaub.
Eine Gemeindereise in die Türkei lohnt sich ab etwa 15 Personen; bis rund 45 Personen reisen Sie in einem Bus mit einer Reiseleitung, kleinere Gruppen von 8 bis 14 Personen im Midibus. Planen Sie sechs bis zwölf Monate Vorlauf ein, für Ostern, Pfingsten und den Herbst eher neun bis zwölf, weil Hotels und Flüge für Gruppen mit Optionen und Namenslisten gebucht werden.
Was eine Gemeindereise von einer gewöhnlichen Gruppenreise unterscheidet, beschreibt unsere Seite Gemeindereise Türkei: Lesungen an jedem Ort, Morgenandacht und Tischgebet, geistliche Leitung durch Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer, dazu Hinweise zu Einzelzimmern, Rooming-List, Zahlungsabwicklung und Pauschalreiserecht. Für Vereine, Volkshochschulen und Schulklassen mit anderem Schwerpunkt gibt es die allgemeine Seite Gruppenreise Türkei, für Studienkreise mit archäologischem Fokus die Archäologie-Studienreise.
Antike Stätten sind nicht barrierefrei; was für ältere Teilnehmende realistisch ist, steht im Ratgeber Türkei-Rundreise für Senioren.
Die beste Reisezeit für eine christliche Reise in die Türkei sind April bis Juni und September bis Oktober. Dann ist es warm genug für Andachten im Freien, aber nicht zu heiß für lange Rundgänge in schattenlosen Ruinen.
Laut dem türkischen Wetterdienst MGM liegt der mittlere Tageshöchstwert in İzmir im April bei 21,0 °C, im Mai bei 26,2 °C, im Juli und August bei 33 °C und im Oktober bei 24,1 °C. Im Binnenland um Manisa und Denizli, wo Sardes, Philadelphia und Laodizea liegen, erreichen Juli und August im Mittel fast 36 °C. Für Sumela, Ani und Akdamar ist der Sommer am besten, für den Tur Abdin Frühling und Herbst.
Achten Sie auf die türkischen Feiertage: 2027 fällt Pfingsten (16. Mai) auf den ersten Tag des Opferfestes vom 16. bis 19. Mai, die Karwoche und Ostern liegen dagegen frei von Feiertagen. Mehr Klimadaten finden Sie im Ratgeber zur besten Reisezeit für die Türkei.
Für die Kernorte einer Pilgerreise im Westen, in Istanbul und in Kappadokien gelten die allgemeinen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts. Für den Südosten ist mehr Vorbereitung nötig: Das Amt rät von nicht zwingend erforderlichen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Syrien ab und nennt dabei die Provinz Mardin, zu der der Tur Abdin gehört (Stand 16.10.2026). Antakya in der Provinz Hatay ist nach den Erdbeben vor allem eine Stadt im Wiederaufbau; was dort zugänglich ist, prüfen wir vor jeder Reise. Den aktuellen Stand fasst der Ratgeber Sicherheit auf einer Türkei-Reise zusammen.
Viele Orte haben mehrere Schichten: Neben der Johannesbasilika steht die İsa-Bey-Moschee aus dem 14. Jahrhundert, das Haus der Maria besuchen auch Muslime, und die Hagia Sophia ist heute ein Gebetsort. Wer andere Gläubige respektiert, wird fast überall freundlich empfangen.
Wir planen biblische Reisen in die Türkei als private Reisen für Paare und Familien und als geschlossene Reisen für Gemeinden und Gruppen. Sie reisen im eigenen Fahrzeug oder Bus mit Fahrer, die Etappen richten sich nach Ihrem Tempo, und an den Stätten begleitet Sie eine deutschsprachige, staatlich lizenzierte Reiseleitung, in der Türkei „kokartlı rehber“ genannt, die Bibelstellen, Kirchengeschichte und Konfessionen sicher erklärt und Überlieferung von Forschung trennt. Auf Wunsch arbeiten wir mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer zusammen, die die geistlichen Impulse setzen, und organisieren zusätzlich eine theologische oder archäologische Fachführung.
Für Gemeinden stellen wir außerdem zusammen:
TürkeiReisen ist ein TÜRSAB-lizenziertes Reisebüro (Lizenz Nr. 14817). Für ein Angebot brauchen wir den Reisezeitraum, die Zahl der Teilnehmenden und Einzelzimmer, den gewünschten Schwerpunkt (Paulus, Offenbarung, Konzilien oder eine Kombination), den Abflughafen sowie Wünsche zu Gottesdiensten, Fachführungen und Mobilität. Preise nennen wir im Angebot, weil sie von Gruppengröße, Saison und Hotels abhängen. Schreiben Sie uns über unsere Anfrage, wir melden uns mit einem Programmvorschlag.
In der Türkei liegen Tarsus, Antiochia am Orontes (Antakya), Antiochia in Pisidien bei Yalvaç, Ikonion (Konya), Lystra, Derbe, Perge, Attalia (Antalya), Ephesus, Milet, Troas, Assos, Patara und Myra, also die meisten Stationen der Paulusreisen. Dazu kommen die sieben Gemeinden der Offenbarung von Ephesus bis Laodizea sowie Hierapolis und Kolossä, die im Kolosserbrief genannt werden.
Für eine Region reichen fünf bis acht Tage, für eine große Route zehn bis vierzehn. Die sieben Gemeinden der Offenbarung besuchen Sie ab İzmir in acht Tagen, Istanbul mit Nicäa in fünf, die Paulusroute von Tarsus bis Troas in elf. Wer Paulus und die sieben Gemeinden verbinden möchte, plant vierzehn bis fünfzehn Tage.
Ja, die meisten Orte der Apostelgeschichte außerhalb von Israel und Griechenland liegen in der Türkei. Eine Route von Osten nach Westen führt von Tarsus über Konya, Antiochia in Pisidien und Perge nach Ephesus, Milet, Assos und Troas. Von Lystra und Derbe sind allerdings nur Siedlungshügel erhalten, Ephesus und Antiochia in Pisidien zeigen dagegen große Teile der antiken Städte.
Die beste Reisezeit ist April bis Juni und September bis Oktober. Im Juli und August liegen die Tageshöchstwerte in İzmir laut MGM im Mittel bei 33 °C, im Binnenland um Manisa und Denizli bei fast 36 °C, und die Ausgrabungen bieten kaum Schatten. 2027 fällt Pfingsten auf den ersten Tag des Opferfestes (16. bis 19. Mai), dann sind Hotels und Inlandsflüge stark gefragt.
Ja. Die Evangelische Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei feiert laut Gemeinde-Website derzeit an Sonn- und Feiertagen um 11 Uhr Gottesdienst in der Kreuzkirche in Beyoğlu (Stand Oktober 2026). Die katholische Kirche St. Georg in Galata, betreut von österreichischen Lazaristen, bietet Messen auf Deutsch an; weil die Zeiten je nach Quelle abweichen, fragen Sie dort vorab nach.
Kurze Andachten mit Lesung und Gebet sind an den meisten Ausgrabungsstätten möglich, wenn die Gruppe andere Besucher nicht stört. Gottesdienste mit Abendmahl oder Eucharistie finden in aktiven Kirchen nach Absprache mit der Gemeinde statt. In Bauten, die heute Moscheen sind, etwa der Hagia Sophia, sind Andachten nicht angebracht, in Museen nur mit Genehmigung.
Das lässt sich nicht belegen: Das Haus der Maria ist ein Ort der Überlieferung, kein archäologischer Nachweis. Die Tradition, Maria habe mit Johannes in Ephesus gelebt, ist erst spät belegt, und die katholische Kirche hat über die Echtheit nie entschieden. Dennoch besuchten Paul VI., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. die Kapelle, die heute katholisch betreut und auch von Muslimen aufgesucht wird.
Ja, aber mit Vorbereitung. Antakya ist seit den Erdbeben vom 6. Februar 2023 eine Stadt im Wiederaufbau; die Petrusgrotte blieb weitgehend erhalten und ist seit Januar 2024 wieder zugänglich. Für die Provinz Mardin mit dem Tur Abdin rät das Auswärtige Amt von nicht zwingend erforderlichen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Syrien ab, prüfen Sie den aktuellen Stand vor der Buchung.
Angaben zu Einreise, Preisen und Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte prüfen Sie vor Reiseantritt die offiziellen Stellen.
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