Für wen ist die Reise zu den sieben Gemeinden gedacht?
Diese Reise richtet sich an Menschen, die die Sendschreiben der Offenbarung (Offb 2–3) dort lesen möchten, wo ihre Adressaten lebten. Sie verbindet die sieben Orte aus Offb 1,11 mit den Stätten, die nach der Überlieferung mit dem Apostel Johannes und mit Maria verbunden sind, und mit Hierapolis, dem Ort des Apostels Philippus.
Wir organisieren sie für vier Gruppen, und für jede setzen wir andere Schwerpunkte:
- Kirchengemeinden und Pfarreien: feste Andachtszeiten, eine Lesung je Gemeinde, Rücksicht auf ältere Mitreisende, auf Wunsch ein Gottesdienst unterwegs. Römisch-katholische Gruppen legen oft mehr Zeit auf das Haus der Maria, evangelische Gruppen auf die Briefe des Paulus.
- Hauskreise und Bibelkreise: kleine Gruppen von sechs bis zwölf Personen im Kleinbus, mit Zeit für Gespräch am Ort und abends im Hotel.
- Theologiestudierende und Religionslehrkräfte: mehr Archäologie, Inschriften, Stadtgeschichte und die Frage, wie die Bilder der Sendschreiben zur jeweiligen Stadt passen.
- Einzelreisende und Paare: als Privatreise mit eigenem Fahrer und Reiseleiter, ohne festes Gruppenprogramm.
Wer die historischen und theologischen Hintergründe vorab lesen möchte, findet sie auf unserer Wissensseite Die sieben Gemeinden der Offenbarung. Einen Überblick über Kirchen, Klöster und Pilgerorte im ganzen Land gibt der Ratgeber christliche Stätten in der Türkei.
Was sieht man heute von den sieben Gemeinden?
Von den Versammlungsorten der ersten Christen ist nichts erhalten, denn die Gemeinden trafen sich im 1. Jahrhundert n. Chr. in Privathäusern. Was Sie sehen, sind die antiken Städte, in denen sie lebten, und Kirchen späterer Jahrhunderte. Wie viel davon erhalten ist, unterscheidet sich stark: Ephesus und Pergamon gehören zu den größten Ausgrabungen der Türkei, von Thyatira ist nur ein Häuserblock freigelegt.
| Gemeinde (Offb) |
Heutiger Ort |
Was Sie heute sehen |
Status |
| Ephesus (2,1–7) |
Selçuk |
antike Stadt, Marienkirche, Johannesbasilika |
UNESCO-Welterbe seit 2015 |
| Smyrna (2,8–11) |
İzmir |
römische Agora mitten in der Stadt |
staatliche Ausgrabung |
| Pergamon (2,12–17) |
Bergama |
Akropolis, Asklepieion, Rote Halle |
UNESCO-Welterbe seit 2014 |
| Thyatira (2,18–29) |
Akhisar |
kleines Ruinenfeld im Stadtzentrum |
staatliche Ausgrabung |
| Sardes (3,1–6) |
Sart bei Salihli |
Gymnasium, Synagoge, Artemistempel |
UNESCO-Vorschlagsliste seit 2013 |
| Philadelphia (3,7–13) |
Alaşehir |
drei Pfeiler einer Basilika des 6. Jh. |
frei zugänglich |
| Laodizea (3,14–22) |
bei Denizli |
Kirche des 4. Jh., Stadion, Theater |
UNESCO-Vorschlagsliste seit 2013 |
Die Route: Etappen, Entfernungen und Fahrzeiten
Die Reise beginnt und endet am Flughafen İzmir und folgt der Reihenfolge, in der ein Bote die Sendschreiben auf der antiken Straße wohl weitergetragen hätte: von Ephesus über Smyrna nach Norden bis Pergamon, dann im Bogen nach Südosten bis Laodizea. Wir beginnen allerdings in Smyrna statt in Ephesus, damit Ephesus mit der Johannesbasilika und dem Haus der Maria am Ende steht.
| Etappe |
Entfernung (ca.) |
Fahrzeit (ca.) |
| Flughafen ADB – İzmir Zentrum |
20 km |
30 Min. |
| İzmir – Bergama (Pergamon) |
100 km |
1¾ Std. |
| Bergama – Akhisar (Thyatira) |
83 km |
1 Std. |
| Akhisar – Salihli |
65 km |
1 Std. |
| Salihli – Sart (Sardes) |
10 km |
15 Min. |
| Sart – Alaşehir (Philadelphia) |
40 km |
35 Min. |
| Alaşehir – Pamukkale |
90–105 km |
1,5 Std. |
| Pamukkale – Laodizea |
15 km |
20 Min. |
| Pamukkale – Aphrodisias – Selçuk |
260 km |
4–4,5 Std. |
| Selçuk – Flughafen ADB |
60 km |
45 Min. |
Die Fahrzeiten gelten ohne Pausen. Mit Fotostopps, Mittagessen und Andachten planen wir pro Tag nie mehr als drei Stunden im Fahrzeug ein, außer am Tag mit Aphrodisias. Ehrlich gesagt: Thyatira, Sardes und Philadelphia liegen in landwirtschaftlich geprägten Kleinstädten ohne touristische Infrastruktur. Gerade das macht für viele Gruppen den Reiz aus, es bedeutet aber einfachere Hotels in Salihli und Restaurants ohne Speisekarte auf Deutsch.
Die Stationen im Einzelnen
Smyrna (İzmir): Agora und Polykarp
Die Agora von Smyrna liegt heute zwischen Wohnblocks im Stadtteil Konak. Sie war nach Angaben des Kulturministeriums das Verwaltungs-, Gerichts- und Handelszentrum der antiken Stadt, ihre Anlage reicht bis ans Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. zurück. Gut erhalten sind die gewölbten Kellergeschosse unter der Säulenhalle. Der Eintritt beträgt laut offizieller Seite 6 Euro.
Nur wenige Minuten entfernt steht die römisch-katholische Kirche St. Polykarp, 1625 mit Erlaubnis des Sultans errichtet. Fresken erzählen das Leben des Bischofs Polykarp, der nach der Überlieferung ein Schüler des Johannes war und am 23. Februar 155 im Stadion von Smyrna verbrannt wurde. Das Sendschreiben passt dazu: „Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst!” (Offb 2,10).
Andachtsimpuls: Treue unter Druck, gelesen an einem Ort, an dem Christen heute eine kleine Minderheit sind.
Pergamon (Bergama): „wo der Thron des Satans ist”
Pergamon ist seit 2014 UNESCO-Welterbe und die eindrucksvollste der sieben Städte. Auf der Akropolis sehen Sie das steile Theater, das Trajaneum und das Fundament des großen Altars, dessen Reliefs heute in Berlin stehen. Unten in der Ebene liegen das Asklepieion, dessen heilige Quelle bis heute fließt, und die Rote Halle.
Die Rote Halle war vermutlich ein Tempel für ägyptische Gottheiten aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und wurde im 5. Jahrhundert zu einer Kirche umgebaut. Seit März 2025 wird sie restauriert; die Wiedereröffnung war für 2026 geplant. Ob sie zu Ihrem Termin zugänglich ist, prüfen wir vor der Reise. Welche Bauten mit dem „Thron des Satans” (Offb 2,13) gemeint sind, ist offen: Ausleger denken an den Zeusaltar, das Asklepios-Heiligtum oder den Kaiserkult. Mehr zur Stadt finden Sie auf unserer Seite über Pergamon.
Thyatira (Akhisar): Lydia und die Purpurhändler
Thyatira ist die unscheinbarste Station. Im Zentrum von Akhisar liegt ein umzäuntes Ruinenfeld von etwa einem Häuserblock, mit Mauern einer späteren Basilika, Säulenresten und Teilen eines Bogens. Man braucht dafür kaum eine Stunde.
Der Besuch lohnt sich trotzdem, weil sich hier zwei Texte begegnen: das Sendschreiben mit der Mahnung zur Prophetin „Isebel” (Offb 2,20) und Lydia, die Purpurhändlerin aus Thyatira, die sich laut Apg 16,14–15 in Philippi von Paulus taufen ließ. Die Reiseleitung erklärt, warum das Handwerk der Färber und Händler für die Stadt und für das Sendschreiben wichtig war.
Sardes (Sart): die Stadt, die lebt und tot ist
Sardes war die Hauptstadt der Lyder und steht seit 2013 auf der UNESCO-Vorschlagsliste. Sie sehen das teilweise wiederaufgebaute römische Gymnasium mit Bad und daneben eine große antike Synagoge mit Mosaiken und Steinbänken. Etwa einen Kilometer südlich steht der Artemistempel, dessen Bau 334 v. Chr. begann und nie vollendet wurde; in seinen Ruinen wurde später eine kleine Kirche errichtet.
Planen Sie für Gymnasium und Synagoge etwa eine Stunde, für den Tempel eine halbe Stunde ein. Das Wort „Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot” (Offb 3,1) liest man hier vor dem Burgberg, der als uneinnehmbar galt und dennoch fiel.
Philadelphia (Alaşehir): die offene Tür
Von der Gemeinde in Philadelphia, der das Sendschreiben keinen Tadel ausspricht, ist ein Ort mitten in Alaşehir geblieben: drei mächtige Pfeiler einer Basilika aus dem 6. Jahrhundert mit Freskenresten, umgeben von Sarkophagen und Inschriften. Der Platz ist frei zugänglich und täglich offen. Die Basilika ist nicht der Versammlungsort aus dem 1. Jahrhundert, sondern deutlich später entstanden.
Eine Andacht über Offb 3,8 („Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann”) gehört für viele Gruppen zu den stillsten Momenten der Reise, weil hier kaum Touristen sind.
Laodizea und Kolossä: lau, weder kalt noch warm
Laodizea liegt rund sechs Kilometer nördlich von Denizli und wird seit 2003 systematisch ausgegraben. Auf rund fünf Quadratkilometern sehen Sie Säulenstraßen, zwei Theater, Tempel A und das größte antike Stadion Anatoliens mit 285 mal 70 Metern. Die Kirche von Laodizea aus dem frühen 4. Jahrhundert steht unter einem Schutzdach und ist über gläserne Stege begehbar; im Baptisterium ist ein marmornes Taufbecken erhalten. Der Eintritt kostet laut Kulturministerium 12 Euro.
Hier lesen Sie Offb 3,14–22 und dazu Kol 4,13–16, wo Paulus Laodizea und Hierapolis nennt und bittet, seinen Brief auch in Laodizea zu lesen. Rund 13 Kilometer südöstlich liegt der Siedlungshügel von Kolossä bei Honaz. Dort führt die Universität Pamukkale seit 2021 Surveys und seit 2025 Grabungen durch; sichtbar ist bisher vor allem der Hügel selbst. Wir halten dort nur kurz zur Lesung aus dem Kolosserbrief.
Hierapolis und Pamukkale: der Ort des Philippus
Hierapolis über den weißen Sinterterrassen ist seit 1988 gemeinsam mit Pamukkale UNESCO-Welterbe. Nach der Überlieferung starb der Apostel Philippus hier um 80 n. Chr. Das Martyrion aus dem 5. Jahrhundert mit seinem achteckigen Zentralbau liegt am Ende eines Treppenwegs außerhalb der Stadtmauer; 2011 wurde in etwa 40 Metern Entfernung ein Grab bekannt gegeben, das als Philippusgrab gedeutet wird. Praktische Hinweise zu Barfußweg und Eintritt finden Sie auf unserer Seite über Pamukkale.
Ephesus, Johannesbasilika und Haus der Maria
Ephesus ist seit 2015 UNESCO-Welterbe und die Stadt, in der Paulus laut Apg 19,10 rund zwei Jahre wirkte. Im großen Theater spielte sich der Aufruhr der Silberschmiede um Demetrius ab, die riefen: „Groß ist die Artemis der Epheser!” (Apg 19,28). In der Marienkirche tagte 431 das Konzil von Ephesus. Lesung am Ort: Offb 2,1–7, die Mahnung zur „ersten Liebe”. Hintergründe zu Rundgang und Hanghäusern stehen auf der Seite über Ephesus.
Auf dem Ayasuluk-Hügel in Selçuk ließ Kaiser Justinian zwischen etwa 548 und 565 die Johannesbasilika über dem Ort errichten, an dem nach der Überlieferung der Apostel Johannes begraben wurde. Neun Kilometer oberhalb liegt das Haus der Maria, ein kleines Kapellengebäude, das 1891 von Lazaristen-Missionaren identifiziert wurde. Die römisch-katholische Kirche hat über seine Echtheit nie entschieden, Paul VI. (1967), Johannes Paul II. (1979) und Benedikt XVI. (2006) haben es besucht. Auch Muslime verehren den Ort. Für Fahrzeug und Personen erhebt die Gemeinde Selçuk eine Gebühr, die Kapelle selbst bittet um Spenden.
Optional: Aphrodisias und Şirince
Aphrodisias liegt nicht an der Strecke der Sendschreiben, ist aber seit 2017 Welterbe und zeigt mit Tempel, Stadion und Bildhauerwerkstätten, wie eine Stadt der Provinz Asia aussah. Wer lieber ruhiger reist, lässt den Abstecher weg. Das Bergdorf Şirince oberhalb von Selçuk mit seinen ehemals griechischen Häusern eignet sich für den letzten Abend.
Varianten: 5, 8 oder 10 Tage
Die acht Tage sind unsere Empfehlung, weil sie alle sieben Orte mit Zeit für Lesung und Gespräch verbinden. Für Gemeinden mit wenigen Urlaubstagen gibt es eine kompakte Fassung, für Studiengruppen eine Erweiterung auf den Spuren des Paulus.
|
5 Tage / 4 Nächte |
8 Tage / 7 Nächte |
10 Tage / 9 Nächte |
| Sieben Gemeinden |
alle, teils nur kurz |
alle mit Lesung und Andacht |
alle mit Lesung und Andacht |
| Hierapolis |
ja, kurz |
ja, halber Tag |
ja, halber Tag |
| Haus der Maria, Johannesbasilika |
ja |
ja |
ja |
| Aphrodisias, Kolossä |
nein |
optional |
ja |
| Paulus-Orte |
nein |
nein |
Alexandria Troas und Assos (Apg 16; 20) |
| Längster Fahrtag |
ca. 290 km, 4,5–5 Std. |
ca. 260 km mit Aphrodisias |
ca. 260 km |
| Übernachtungen |
Bergama, Pamukkale, Selçuk |
İzmir, Bergama, Salihli, Pamukkale, Selçuk |
zusätzlich Ayvalık und Assos |
| Geeignet für |
Einzelreisende, sportliche Gruppen |
Gemeinden, Hauskreise |
Theologie-Studiengruppen |
In der 10-Tage-Variante fahren Sie nach Smyrna zunächst nach Norden. Von Troas aus brach Paulus nach seiner Vision vom Mann aus Makedonien nach Europa auf (Apg 16,8–11); dort ereignete sich auch die Szene mit Eutychus, der aus dem Fenster fiel (Apg 20,7–12). Nach Assos ging Paulus laut Apg 20,13 zu Fuß, während seine Begleiter das Schiff nahmen. Assos liegt rund 90 Kilometer oder 1,5 Stunden von Ayvalık entfernt und gut drei Stunden von Bergama. Wer die Paulus-Orte ausführlicher sehen möchte, findet sie in unserer Paulus-Reise durch die Türkei.
Reiseleitung, Andachten und Gottesdienste
Ihre Reiseleitung spricht Deutsch und ist auf die biblische Archäologie Westkleinasiens spezialisiert: Sie erklärt Stadtgeschichte, Inschriften und Grabungsstand und weiß, wo die Texte der Offenbarung und der Paulusbriefe an Orte anknüpfen. Die geistliche Leitung, also Andacht, Predigt oder Bibelarbeit, liegt in der Regel bei Ihrem Pfarrer, Ihrer Pastorin oder Ihrer Gruppenleitung. Wir stimmen vorab ab, wer wann spricht und wie viel Zeit dafür am Ort bleibt.
Für kurze Andachten suchen wir an jeder Station einen schattigen, ruhigen Platz abseits der Hauptwege, etwa im Theater von Laodizea am Morgen oder bei den Pfeilern in Philadelphia. Für Gottesdienste mit Abendmahl oder Eucharistie fragen wir rechtzeitig bei Kirchen in İzmir und am Haus der Maria an. Eine Zusage hängt von den Gemeinden vor Ort ab, deshalb planen wir einen Ausweichtermin ein.
Reise für Gemeinden und Gruppen
Für Kirchengemeinden, Studienkreise, Volkshochschulen und Vereine organisieren wir die Reise zu Ihrem Wunschtermin und in Ihrem Tempo. Dazu gehören:
- eigener Reisebus oder Kleinbus mit Fahrer für die ganze Strecke
- deutschsprachige Reiseleitung mit Fachwissen, auf Wunsch zusätzlich Fachführungen durch Archäologen
- ein Leseheft mit allen Sendschreiben und den passenden Paulusstellen, auf Wunsch in Ihrer Bibelübersetzung
- Andachtsorte, Anfragen für Gottesdienste, Gemeinschaftsabende im Hotel
- Rücksicht auf Mobilität: Seilbahn in Pergamon, kurze Wege, Pausen, Zimmer im Erdgeschoss
- flexible Termine außerhalb der Ferienzeiten, etwa nach Ostern oder im Herbst
Wie eine individuell geplante Reise abläuft, erklärt die Seite Privatreisen in der Türkei.
Beste Reisezeit: Wann ist es nicht zu heiß?
Die beste Reisezeit für die Sieben-Gemeinden-Reise sind April bis Juni und September bis Anfang November. Im Juli und August liegt das Tagesmittel der Höchsttemperatur in İzmir laut Wetterdienst MGM bei 33 °C, und in den Ruinenfeldern von Ephesus, Sardes und Laodizea gibt es kaum Schatten. Die Täler im Landesinneren um Sart, Alaşehir und Denizli sind im Sommer oft ebenso heiß.
| Monat |
Ø Höchstwert İzmir |
Regentage İzmir |
Für die Reise |
| März |
16,4 °C |
9,2 |
kühl, gelegentlich Regen |
| April |
21,0 °C |
7,8 |
sehr gut, Landschaft grün |
| Mai |
26,2 °C |
5,3 |
sehr gut |
| Juni |
30,8 °C |
2,3 |
gut, Besichtigungen früh |
| Juli/August |
33,0–33,3 °C |
unter 1 |
nur mit Mittagspause |
| September |
29,3 °C |
1,9 |
gut |
| Oktober |
24,1 °C |
5,3 |
sehr gut |
| November |
18,7 °C |
8,8 |
angenehm, kürzere Tage |
Quelle: MGM, Messzeitraum 1938–2025.
Gemeinden reisen gern in der Osterzeit oder nach Pfingsten. Beachten Sie, dass die Tage im November kurz sind und viele Stätten im Winterhalbjahr früher schließen, in der Agora von Smyrna etwa um 17:30 Uhr. Weitere Monatswerte für das ganze Land finden Sie im Ratgeber zur besten Reisezeit für die Türkei.
Was kann inklusive sein?
Den Leistungsumfang stellen wir mit Ihnen zusammen. Üblich sind Übernachtungen mit Frühstück oder Halbpension, alle Fahrten im eigenen Fahrzeug, die Reiseleitung an allen Tagen, Eintrittsgelder laut Programm und die Flughafentransfers in İzmir. Optional kommen die Hanghäuser in Ephesus, ein Abstecher nach Patmos, Badetage bei Kuşadası oder Flüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hinzu. Den Preis bestimmen Saison, Gruppengröße und Hotelkategorie; welche Kosten vor Ort zusätzlich anfallen, zeigt der Ratgeber zu den Kosten einer Türkei-Rundreise.
Praktisches: Anreise, Kleidung, Einreise
Anreise: Sie fliegen nach İzmir Adnan Menderes (ADB) und von dort zurück. So entfällt jede lange Rückfahrt. Wer die Stadt vorab kennenlernen möchte, findet Tipps auf unserer Seite über İzmir.
Kleidung: Feste, rutschfeste Schuhe sind wichtiger als alles andere, denn das antike Pflaster ist glatt und uneben. Dazu Sonnenhut, Wasserflasche und für Kirchen und Moscheen Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt.
Einreise: Deutsche und Schweizer reisen mit Personalausweis oder Reisepass ein, Österreicher mit Reisepass. Details erklärt der Ratgeber zur Einreise in die Türkei.
Wenn Sie die Reise für Ihre Gemeinde, Ihren Hauskreis oder für sich allein planen möchten, schicken Sie uns eine unverbindliche Anfrage für die Sieben-Gemeinden-Reise. Nennen Sie uns Gruppengröße, Wunschmonat und Schwerpunkt, dann erhalten Sie einen Vorschlag mit Etappen und Hotels.