Für wen ist diese Paulus-Reise gedacht?
Diese Reise richtet sich an Menschen, die die Apostelgeschichte nicht nur lesen, sondern an ihren Schauplätzen verstehen möchten: Kirchengemeinden, Bibel- und Hauskreise, Pfarrerinnen und Pfarrer, Religionslehrkräfte und Studienreisende. Die meisten Orte der Paulusbriefe und der Apostelgeschichte liegen in der heutigen Türkei, nicht in Griechenland oder Israel.
Das Programm verbindet an jeder Station drei Dinge: die biblische Überlieferung, den archäologischen Befund und einen ehrlichen Blick darauf, was heute tatsächlich zu sehen ist. Von Lystra und Derbe gibt es kaum mehr als Siedlungshügel. In Ephesus und Antiochia in Pisidien dagegen gehen Sie über Straßen und durch Theater, die Paulus gekannt hat.
Wer sich vor allem für die Sendschreiben der Offenbarung interessiert, findet in der Reise zu den Sieben Gemeinden die passende Route. Einen Überblick über Kirchen, Klöster und Pilgerorte im ganzen Land gibt der Ratgeber Christliche Stätten in der Türkei.
Paulus in Kleinasien: die Reisen kurz eingeordnet
Paulus war ein in Tarsus geborener Jude mit römischem Bürgerrecht, der nach der Überlieferung der Apostelgeschichte zum wichtigsten Missionar der frühen Kirche wurde. Seine drei großen Reisen begannen jeweils in Antiochia am Orontes und führten ihn immer wieder durch Kleinasien.
| Reise |
Datierung (ca.) |
Stationen in der heutigen Türkei |
Bibelstellen |
| Erste Missionsreise |
um 46–48 n. Chr. |
Perge, Antiochia in Pisidien, Ikonion, Lystra, Derbe, Attalia |
Apg 13–14 |
| Zweite Missionsreise |
um 49–52 n. Chr. |
Kilikische Pforte, Derbe, Lystra, Ikonion, Troas |
Apg 15,36–16,11 |
| Dritte Missionsreise |
um 52–57 n. Chr. |
Galatien und Phrygien, Ephesus (zwei bis drei Jahre), Troas, Assos, Milet |
Apg 18,23–20,38 |
Die Datierungen sind in der Forschung Näherungswerte. Für Ephesus nennt die Apostelgeschichte selbst zwei Jahre Lehrtätigkeit in der Schule des Tyrannus (Apg 19,10) und spricht in der Abschiedsrede von drei Jahren (Apg 20,31). In dieser Zeit entstand nach verbreiteter Auffassung der erste Korintherbrief.
Die Route dieser Reise folgt nicht streng einer der drei Reisen, sondern der Geografie: von Osten nach Westen, ohne Strecken doppelt zu fahren. So erleben Sie den Weg des Evangeliums von der syrischen Metropole Antiochia bis an die Ägäis, von wo Paulus nach Europa übersetzte.
Route und Etappen im Überblick
Sie fliegen nach Adana und von İzmir zurück. Der Flughafen Çukurova, seit August 2024 in Betrieb, liegt im Landkreis Tarsus, rund 20 Kilometer vom Stadtzentrum. Er hat den alten Flughafen im Stadtgebiet von Adana ersetzt. Für die Heimatstadt des Paulus ist das ideal.
| Etappe |
Distanz (ca.) |
Fahrzeit (ca.) |
| Adana – Tarsus |
37 km |
35 Min. |
| Adana – Antakya (je Strecke) |
190 km |
2,5–3 Std. |
| Adana – Karaman (Derbe) – Konya |
303 + 113 km |
5,5–6 Std. |
| Konya – Hatunsaray (Lystra) |
37 km |
40 Min. |
| Konya – Yalvaç (Antiochia in Pisidien) |
151 km |
2,25 Std. |
| Yalvaç – Eğirdir |
71 km |
1,1 Std. |
| Eğirdir – Antalya (über Perge) |
139 km |
2 Std. |
| Antalya – Denizli (Laodizea) |
221 km |
3,5–3,75 Std. |
| Pamukkale – Selçuk (Ephesus) |
215 km |
3,5 Std. |
| Selçuk – Milet |
62 km |
1 Std. |
| Selçuk – Assos |
rund 370 km |
5–5,5 Std. |
| Assos – Troas – Flughafen İzmir |
rund 400 km |
5,5–6 Std. |
Die Werte stammen aus Fahrplanungsdiensten und sind reine Fahrzeiten mit kurzen Pausen. Busfahrpläne weisen oft längere Zeiten aus. Zwei Tage sind wirklich lang: die Fahrt über den Taurus nach Konya und der Weg an der Ägäis nach Norden. An beiden Tagen liegen Besichtigungen auf dem Weg.
Die Stationen: was die Bibel sagt und was Sie heute sehen
Tarsus: die Heimatstadt
Paulus nennt sich selbst einen Juden „aus Tarsus in Kilikien, Bürger einer nicht unbedeutenden Stadt“ (Apg 21,39; vgl. 22,3). Nach seiner Bekehrung kehrte er für einige Jahre dorthin zurück, bis Barnabas ihn nach Antiochia holte (Apg 9,30; 11,25).
Heute ist Tarsus eine lebhafte Kreisstadt. Der Paulusbrunnen liegt im Hof eines alten Hauses, das nach örtlicher Überlieferung zum Wohnhaus des Apostels gehörte. Der Brunnen ist 30 Meter tief, Grabungen fanden dort römische, byzantinische und osmanische Schichten. Die St.-Paulus-Kirche erhielt ihre heutige Gestalt bei einem Umbau 1862, stand nach 1923 leer und ist seit 1994 ein staatliches Gedenkmuseum mit Fresken der Evangelisten. Beide Orte sind täglich geöffnet, der Eintritt beträgt laut Kulturministerium jeweils 3 Euro.
Antiochia am Orontes: die Petrusgrotte nach dem Erdbeben
In Antiochia, dem heutigen Antakya, wurden „die Jünger zuerst Christen genannt“ (Apg 11,26). Von hier wurden Barnabas und Paulus ausgesandt (Apg 13,1–3), hierher kehrten sie nach jeder Reise zurück (Apg 14,26; 18,22).
Die Erdbeben vom 6. Februar 2023 haben Antakya schwer getroffen. Ganze Stadtviertel sind eingestürzt, viele Kirchen der Stadt sind zerstört oder nicht mehr nutzbar, und die christliche Gemeinde ist nach Angaben ihres Priesters von etwa 350 auf weniger als 90 Familien geschrumpft. Die Petrusgrotte, eine zur Kirche ausgebaute Höhle am Berg Habib-i Neccar mit Resten von Bodenmosaiken aus dem 4. und 5. Jahrhundert, blieb dagegen weitgehend erhalten; eingestürzt ist eine Stützmauer. Laut türkischen Medienberichten ist sie seit Januar 2024 wieder für Besucher geöffnet. Das Kulturministerium führt sie als Gedenkmuseum mit täglichen Öffnungszeiten von 8:30 bis 17 Uhr. An Heiligabend 2025 feierten rund 100 Gläubige dort Gottesdienst.
Ehrlich gesagt: Antakya ist heute eine Stadt im Wiederaufbau, mit Schuttflächen und leeren Gebäuden. Das berühmte Archäologiemuseum mit seinen Mosaiken ist geschlossen, eine Teilöffnung wurde für Ende 2026 angekündigt. Wir planen Antakya deshalb als optionalen Tagesausflug ab Adana und prüfen kurz vor Ihrer Reise, was zugänglich ist. Das Auswärtige Amt nennt für die Grenzregion zu Syrien ausdrücklich die Provinzen Şanlıurfa und Mardin, Hatay nicht; allgemeine Hinweise finden Sie im Ratgeber zur Sicherheit auf einer Türkei-Reise.
Derbe, Lystra und Ikonion: die lykaonischen Städte
Nach der Flucht aus Ikonion zogen Paulus und Barnabas „in die Städte Lykaoniens, Lystra und Derbe“ (Apg 14,6). In Lystra heilte Paulus einen Gelähmten, die Menge hielt die beiden für Zeus und Hermes, kurz darauf wurde Paulus gesteinigt und für tot gehalten (Apg 14,8–20). Auf der zweiten Reise nahm er hier Timotheus mit (Apg 16,1–3).
Was Sie heute sehen, ist bescheiden. Lystra liegt auf einem Hügel nördlich des Dorfes Hatunsaray, rund 30 Kilometer südwestlich von Konya. Die Stadt ist nie systematisch ausgegraben worden; ein kleines Museum im Dorf zeigt Fundstücke. Derbe wurde 1956 anhand einer Weihinschrift aus dem 2. Jahrhundert mit dem Kerti Höyük identifiziert, einem Siedlungshügel rund 24 Kilometer nordöstlich von Karaman bei Ekinözü. Die Zuordnung gilt als wahrscheinlich, ist aber nicht unumstritten. Zu sehen sind Erdhügel und Scherben, keine Bauten. Der Wert dieser Orte liegt in der Landschaft der lykaonischen Steppe und in der Lesung an Ort und Stelle.
Ikonion ist das heutige Konya, eine Großstadt mit seldschukischem Erbe. Aus der Zeit des Paulus ist wenig erhalten, doch der Alaeddin-Hügel markiert den Siedlungskern. Am Stadtrand liegt das Dorf Sille mit der Helenakirche und alten griechischen Häusern. Mehr zur Stadt und zum Mevlana-Museum lesen Sie auf unserer Seite über Konya.
Antiochia in Pisidien und der Paulusweg
Antiochia in Pisidien liegt etwa einen Kilometer nordöstlich von Yalvaç auf 1.150 Metern Höhe. Unter Augustus wurde die Stadt römische Kolonie. In ihrer Synagoge hielt Paulus die erste ausführlich überlieferte Predigt der Apostelgeschichte (Apg 13,16–41), bevor er und Barnabas aus der Stadt vertrieben wurden (Apg 13,50–51).
Hier sehen Sie deutlich mehr als in Lykaonien: das in den Fels gearbeitete Augustus-Heiligtum am höchsten Punkt, Reste des Stadttors, das Theater, Bögen eines Aquädukts, das Wasser aus elf Kilometern Entfernung heranführte, und eine große frühchristliche Basilika, die als Pauluskirche gilt. Vor dem Heiligtum fand man Fragmente des Tatenberichts des Augustus, der Res Gestae. Die Funde zeigt das Museum Yalvaç, das montags geschlossen ist.
Von hier führt der St Paul Trail rund 500 Kilometer nach Süden bis Perge. Der Weg ist rot-weiß markiert, steigt bis 2.200 Meter und folgt in Teilen einer römischen Straße. Auf der Rundreise gehen Sie am Eğirdir-See zwei bis drei Stunden auf einem Abschnitt. Wer die ganze Strecke oder mehrere Etappen wandern möchte, kann das als eigene Wanderreise mit Gepäcktransport bei uns anfragen.
Perge und Attalia
In Perge, rund 15 Kilometer östlich von Antalya, trennte sich Johannes Markus von Paulus und Barnabas (Apg 13,13). Auf dem Rückweg predigten sie hier und zogen hinab nach Attalia, von wo sie nach Antiochia segelten (Apg 14,25–26).
Perge zeigt hellenistische Stadttore, eine Hauptstraße mit Wasserrinne, Theater, Stadion und zwei Kirchen. Attalia ist die Altstadt Kaleiçi von Antalya. Der kleine Hafen liegt noch an derselben Bucht, darüber steht das Hadrianstor, errichtet zu Ehren des Kaisers, der die Stadt 130 n. Chr. besuchte. Mehr zur Region und zu Badeverlängerungen lesen Sie auf der Seite Antalya und die Türkische Riviera.
Laodizea und Hierapolis
Laodizea und Hierapolis sind keine Stationen der Apostelgeschichte, aber Teil der paulinischen Welt. Der Kolosserbrief grüßt die Gemeinden beider Städte und erwähnt einen Brief an die Laodizener (Kol 4,13–16). Laodizea ist zudem eine der sieben Gemeinden der Offenbarung (Offb 3,14–22).
Laodizea liegt sechs Kilometer nördlich von Denizli und steht seit 2013 auf der vorläufigen UNESCO-Welterbeliste. Seit 2008 wird hier intensiv gegraben und restauriert: Sie sehen das größte antike Stadion Anatoliens, zwei Theater, Säulenstraßen und eine 2010 entdeckte Basilika aus konstantinischer Zeit. Hierapolis mit den Kalksinterterrassen ist seit 1988 Welterbe. Details zum Besuch finden Sie auf der Seite über Pamukkale.
Ephesus
Ephesus war die wichtigste Station der dritten Reise. Paulus lehrte zunächst in der Synagoge, dann in der Schule des Tyrannus (Apg 19,8–10). Der Silberschmied Demetrius, der Andenken für den Artemistempel herstellte, wiegelte die Menge auf, die „einmütig zum Theater“ stürmte (Apg 19,29). Dieses Theater mit geschätzt 25.000 Plätzen steht bis heute.
Ephesus ist seit 2015 UNESCO-Welterbe. Neben Theater, Kuretenstraße und Celsus-Bibliothek sehen Sie die Marienkirche, in der 431 das Konzil von Ephesus tagte, und in Selçuk die Johannesbasilika aus dem 6. Jahrhundert über dem überlieferten Grab des Apostels Johannes. Vom Artemision ist nur wenig erhalten. Alles Praktische zu Eintritt und Rundgang steht auf unserer Seite über Ephesus.
Milet
Auf dem Rückweg nach Jerusalem ließ Paulus die Ältesten von Ephesus nach Milet kommen und verabschiedete sich mit der einzigen Rede der Apostelgeschichte an eine christliche Gemeinde (Apg 20,17–38). „Sie fielen Paulus um den Hals und küssten ihn“, heißt es am Ende, dann begleiteten sie ihn zum Schiff.
Der Hafen von Milet ist längst verlandet, die Ruinen liegen heute rund zehn Kilometer vom Meer entfernt. Erhalten sind das große Theater, die Heilige Straße mit ionischer Säulenhalle, die Thermen der Faustina und das Hafenmonument, an dessen Stufen man sich die Abschiedsszene vorstellen kann.
Troas und Assos
In Alexandria Troas hatte Paulus die nächtliche Vision eines Mannes aus Makedonien und setzte von hier nach Europa über (Apg 16,8–11). Auf der dritten Reise blieb er sieben Tage, und der junge Eutychus fiel während seiner Predigt aus dem Fenster (Apg 20,6–12). Die Ruinen liegen verstreut über rund vier Quadratkilometer zwischen Feldern und Olivenhainen beim Dorf Dalyan nahe Ezine (Provinz Çanakkale, nicht zu verwechseln mit Dalyan bei Köyceğiz): Thermen, Mauerreste, Bögen und der verlandete Hafen. Die freigelegten Bauten sind frei zugänglich, das aktuelle Grabungsfeld nicht.
Von Troas ging Paulus zu Fuß nach Assos, während seine Gefährten segelten und ihn dort an Bord nahmen (Apg 20,13–14). Assos, das heutige Behramkale, liegt auf einem Vulkankegel über dem Golf von Edremit. Oben stehen Säulen des dorischen Athena-Tempels von 530 v. Chr., darunter die Stadtmauer aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und unten der kleine Hafen. Bei klarer Sicht sehen Sie hinüber nach Lesbos, wohin das Schiff des Paulus weiterfuhr. Die Nordägäis mit Troja und Pergamon beschreibt ausführlicher die Westküsten-Rundreise mit Ephesus und Troja.
Varianten: 8 Tage, 11 Tage oder mit den Sieben Gemeinden
Die Paulus-Reise lässt sich in drei Formen planen, je nachdem, wie viel Zeit Ihre Gruppe hat und welcher Schwerpunkt wichtig ist.
| Variante |
Dauer |
Anreise / Abreise |
Schwerpunkt |
| Westen |
8 Tage |
Antalya / İzmir |
Perge, Attalia, Antiochia in Pisidien, Laodizea, Ephesus, Milet, Assos, Troas |
| Komplett |
11 Tage |
Adana oder Antalya / İzmir |
alle Stationen von Tarsus bis Troas |
| Mit den Sieben Gemeinden |
14–15 Tage |
Adana / İzmir |
zusätzlich Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia |
8 Tage nur Westen: Sie landen in Antalya, besuchen Perge und Attalia, fahren über Eğirdir nach Antiochia in Pisidien und weiter über Laodizea nach Ephesus, Milet, Assos und Troas. Es fehlen Tarsus, Antakya und Lykaonien. Diese Variante eignet sich für Gruppen mit begrenztem Urlaub oder als Einstieg.
11 Tage mit Ankunft in Antalya: Wenn es keine passende Verbindung nach Adana gibt, beginnen Sie in Antalya, fahren über Antiochia in Pisidien nach Konya mit Lystra und Derbe und von dort rund 306 Kilometer nach Pamukkale. Tarsus und Antakya lassen sich dann nur mit einem zusätzlichen Inlandsflug oder zwei weiteren Tagen einbauen.
Mit den Sieben Gemeinden: Ephesus und Laodizea liegen ohnehin auf der Route. Mit drei bis vier Tagen mehr ergänzen Sie Smyrna (İzmir), Pergamon, Thyatira (Akhisar), Sardes und Philadelphia (Alaşehir). Hintergründe zu den Sendschreiben bietet der Ratgeber Die sieben Gemeinden der Offenbarung.
Kappadokien als Verlängerung: Von Konya sind es rund 220 Kilometer nach Kappadokien. Zwei zusätzliche Nächte dort ergänzen die Paulus-Reise um die Felsenkirchen der byzantinischen Zeit, liegen aber geografisch abseits der Paulusroute.
Beste Reisezeit für die Paulus-Reise
Die beste Reisezeit sind April bis Mitte Juni und Ende September bis Anfang November. Die Route verbindet drei Klimazonen: die heiße kilikische Ebene um Tarsus, das Hochland um Konya und Yalvaç auf über 1.000 Metern und die Ägäis.
| Monat |
Adana (Ø max.) |
Konya (Ø max./min.) |
İzmir (Ø max.) |
| April |
24 °C |
18 / 4 °C |
21 °C |
| Mai |
28 °C |
23 / 9 °C |
26 °C |
| Juni |
32 °C |
27 / 14 °C |
31 °C |
| Juli |
34 °C |
31 / 17 °C |
33 °C |
| August |
35 °C |
31 / 17 °C |
33 °C |
| September |
33 °C |
27 / 12 °C |
29 °C |
| Oktober |
30 °C |
20 / 7 °C |
24 °C |
| November |
23 °C |
13 / 1 °C |
19 °C |
Im Juli und August ist es in Tarsus, Ephesus und Milet sehr heiß, und die Stätten bieten kaum Schatten. Im Hochland kann es dagegen im April und November nachts empfindlich kühl werden. Rund um Ostern und Pfingsten ist die Reise besonders beliebt bei Gemeinden; frühe Planung lohnt sich dann. Mehr Klimadaten finden Sie im Ratgeber zur besten Reisezeit für die Türkei.
Paulus-Reise für Gemeinden und Gruppen
Für Kirchengemeinden, Studienkreise, Volkshochschulen und Vereine organisieren wir die Reise als geschlossene Gruppenreise zu Ihren Terminen. Je nach Gruppengröße fahren Sie im Kleinbus oder im eigenen Reisebus mit erfahrenem Fahrer.
- Reiseleitung: deutschsprachig, mit Kenntnissen in Bibel, Kirchengeschichte und Archäologie. Auf Wunsch arbeiten wir mit Ihrem Pfarrer oder Studienleiter zusammen, der die theologischen Impulse setzt.
- Andachten und Gottesdienste: Lesungen an den Stätten sind fester Teil des Programms. Andachten im Freien, etwa im Theater von Ephesus oder am Hafen von Assos, stimmen wir vorab ab. Kontakte zu katholischen, orthodoxen und evangelischen Gemeinden in İzmir, Antalya oder Mersin vermitteln wir.
- Unterlagen: Auf Wunsch erhalten Sie ein Leseheft mit den Bibelstellen jedes Tages, das sich gut zur Vorbereitung im Gemeindekreis eignet.
- Flexibilität: Programmtiefe, Fahrtzeiten und Ruhetage richten sich nach Ihrer Gruppe. Religionslehrkräfte reisen oft in den Ferien, Gemeinden gern rund um Pfingsten oder im Herbst.
Wie eine private Reise abläuft, erklärt die Seite Privatreisen in der Türkei. Preise hängen von Gruppengröße, Saison und Hotelkategorie ab; wir nennen sie im Angebot.
Praktisches zur Reise
Flüge: Sie fliegen nach Adana-Çukurova oder Antalya und von İzmir zurück. Solche Gabelflüge sind bei den meisten Fluggesellschaften ohne großen Aufpreis buchbar, meist mit Umstieg in Istanbul. Wir buchen die Flüge auf Wunsch mit.
Kleidung: Feste, rutschfeste Schuhe sind in Ephesus, Antiochia in Pisidien und Assos wichtiger als alles andere. Für das Hochland brauchen Sie im Frühjahr und Herbst eine warme Jacke. Für Moscheebesuche in Konya sollten Schultern und Knie bedeckt sein, Frauen tragen ein Kopftuch.
Eintritte: Die Eintritte laut Programm sind eingeschlossen. Wer selbst plant, findet die aktuellen Preise auf der Seite des Kulturministeriums; für die Region Antalya, Mersin, Adana und Denizli gibt es den Museum Pass The Mediterranean.
Lesen vorab: Die Apostelgeschichte ab Kapitel 13 und die Briefe an die Galater, Epheser und Kolosser sind die beste Vorbereitung. Eine gute Karte der antiken Provinzen hilft, die Wege nachzuvollziehen.
Wenn Sie die Paulus-Reise für Ihre Gemeinde oder Ihre Gruppe planen möchten, schicken Sie uns eine unverbindliche Anfrage für die Paulus-Reise. Unser Team in der Türkei stellt Ihnen einen Vorschlag mit Etappen, Hotels und Lesungen zusammen.