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Reisewarnung Side, Antalya und Alanya? Was das Auswärtige Amt für die Urlaubsorte sagt

Illustration Reisewarnung Side und Antalya: Apollontempel am Meer, Strand und ein Schutzschild als Symbol für Sicherheitshinweise

Kurz & bündig

Eine Reisewarnung für Side gibt es nicht: Für Side, Antalya, Alanya und die anderen Urlaubsorte an Riviera und Ägäis besteht laut Auswärtigem Amt keine Reisewarnung, es gelten die landesweiten Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei (Stand: 20.10.2026). Das Amt geht in allen Landesteilen von einer terroristischen Gefährdung aus, besonders in den Metropolen, und rät, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen zu meiden. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen rät es nur für die unmittelbaren Grenzgebiete zu Syrien (Provinzen Şanlıurfa und Mardin) und Irak ab. Für Badeurlauber kommen in der Saison Hitze und Waldbrände hinzu; prüfen Sie die Hinweise vor der Abreise und während des Urlaubs, weil sie sich kurzfristig ändern können.

Zuletzt aktualisiert:

Reisewarnung Side, Antalya, Alanya
Nein, landesweite Reise- und Sicherheitshinweise (AA, Stand 20.10.2026)
Abgeraten
Nicht zwingend erforderliche Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Syrien (Şanlıurfa, Mardin) und Irak
Landesweit
Terroristische Gefährdung, vor allem in Metropolen; Demonstrationen meiden
In der Saison
Hitze (Antalya Juli 34,2 °C im Mittel, MGM), Waldbrände im Sommer, Waldbetretungsverbote
Vorsorge
Krisenvorsorgeliste Elefand, private Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport
Notruf
112

Gibt es eine Reisewarnung für Side, Antalya und Alanya?

Für Side, Antalya, Alanya und die anderen Urlaubsorte an der Türkischen Riviera und der Ägäis gibt es laut Auswärtigem Amt keine Reisewarnung; es gelten die landesweiten Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei (Stand: 20.10.2026, von uns an diesem Tag selbst abgerufen). Von nicht zwingend erforderlichen Reisen rät das Amt nur für die unmittelbaren Grenzgebiete zu Syrien, genannt sind die Provinzen Şanlıurfa und Mardin, und zu Irak ab. Kein klassischer Badeort liegt in diesen Gebieten.

Keine Reisewarnung heißt nicht, dass es keine Risiken gibt. Das Auswärtige Amt geht in allen Teilen der Türkei grundsätzlich von einer terroristischen Gefährdung aus, besonders in den Metropolen, und beschreibt Naturgefahren wie Erdbeben und Waldbrände. Diese Seite ordnet die Hinweise für Urlaubsorte ein. Die Lage im ganzen Land, die Unterschiede zwischen Reisewarnung und Reisehinweisen sowie Themen wie Festnahmen und Betrugsmaschen behandelt unser Hauptratgeber Türkei-Reisewarnung und Sicherheitshinweise.

Kurz gesagt (Stand 20.10.2026):

  • Reisewarnung für Side, Antalya, Alanya, Belek, Kemer? Nein.
  • Bodrum, Kuşadası, Dalaman, Fethiye, Marmaris, Istanbul, Kappadokien? Ebenfalls keine Reisewarnung, keine regionale Einschränkung.
  • Abgeraten: nicht zwingend erforderliche Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Syrien (Şanlıurfa, Mardin) und Irak.
  • Landesweit: terroristische Gefährdung vor allem in Metropolen, Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden.
  • Maßgeblich ist immer die aktuelle Fassung auf auswaertiges-amt.de; Hinweise können sich innerhalb von Stunden ändern.

Reisewarnung Side und die anderen Urlaubsorte: die Übersicht

Alle großen Urlaubsorte fallen unter dieselben landesweiten Hinweise, regionale Einschränkungen gibt es nur an den Grenzen zu Syrien und Irak. Die Tabelle fasst zusammen, was das Auswärtige Amt im Stand vom 20. Oktober 2026 sagt und was das im Urlaub praktisch bedeutet. Das Amt nennt die Badeorte nicht einzeln; die Spalte „Hinweis AA“ beschreibt deshalb, welche Teile der Hinweise für den Ort gelten.

Ort / Region Hinweis AA (Stand 20.10.2026) Was das praktisch heißt
Side mit Kumköy, Sorgun, Çolaklı keine Reisewarnung, landesweite Hinweise normaler Badeurlaub; im Sommer Hitze und Waldbrandgefahr im Hinterland beachten
Antalya mit Lara und Kaleiçi keine Reisewarnung, landesweite Hinweise; terroristische Gefährdung in Großstädten in der Stadt Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden, Wertsachen sichern
Alanya keine Reisewarnung, landesweite Hinweise wie Side; Ausflüge ins Bergland in der Saison nur nach Rückfrage
Belek und Kemer keine Reisewarnung, landesweite Hinweise Hotelzonen; Waldbetretungsverbot der Provinz Antalya (2026: 1. Mai bis 31. Oktober) beachten
Bodrum keine Reisewarnung, landesweite Hinweise Provinz Muğla: 2026 Waldgebiete im Sommer gesperrt
Kuşadası keine Reisewarnung, landesweite Hinweise Ausflüge nach Ephesus früh am Tag wegen Hitze
Dalaman, Fethiye, Marmaris keine Reisewarnung, landesweite Hinweise Provinz Muğla; Wander- und Jeeptouren in der Waldbrandsaison vorher klären
Istanbul keine Reisewarnung; Metropolen ausdrücklich bei Terrorgefahr genannt, vermehrt Demonstrationen Kundgebungen meiden, Sicherheitskontrollen einplanen, auf Taschendiebe achten
Kappadokien keine Reisewarnung, landesweite Hinweise bei Ballon- und Jeeptouren lizenzierte Anbieter wählen
zum Vergleich: Grenzgebiet zu Syrien (Şanlıurfa, Mardin) nicht zwingend erforderliche Reisen vermeiden; Minengefahr im Grenzgebiet Reisen in den Südosten besonders sorgfältig prüfen
zum Vergleich: Grenzgebiet zu Irak nicht zwingend erforderliche Reisen vermeiden betrifft keine Urlaubsregion

Von Side bis zur syrischen Grenze sind es mehrere hundert Kilometer. Die Abratung betrifft nach ihrem Wortlaut die unmittelbaren Grenzgebiete, nicht die Türkei als Ganzes und nicht die Provinz Antalya.

Kuşadası, Bodrum und Dalaman

An der Ägäis und im Südwesten gilt dasselbe wie an der Riviera: keine Reisewarnung, keine regionale Einschränkung. Wer über den Flughafen Dalaman nach Fethiye, Göcek oder Marmaris reist, landet in der Provinz Muğla, für die das Auswärtige Amt keine eigenen Hinweise nennt. Praktische Fragen zur Anreise beantworten unsere Ratgeber zum Flughafen Dalaman und zum Flughafen Antalya.

Kann man derzeit nach Istanbul reisen?

Ja, für Istanbul besteht keine Reisewarnung, aber die Stadt ist der Ort, auf den sich die landesweiten Hinweise am stärksten beziehen. Das Auswärtige Amt nennt die Metropolen ausdrücklich bei der terroristischen Gefährdung und verweist auf frühere Anschläge in Istanbul und Ankara sowie auf einen bewaffneten Angriff nahe dem israelischen Generalkonsulat in Istanbul am 7. April 2026. Außerdem kommt es laut Amt seit mehreren Monaten in größeren Städten vermehrt zu Demonstrationen; in Istanbul wurden dabei zentrale Metrostationen gesperrt.

Für einen Städtetrip heißt das: Meiden Sie Kundgebungen auch als Zuschauer, planen Sie an Sehenswürdigkeiten und Flughäfen Zeit für Sicherheitskontrollen ein und rechnen Sie mit kurzfristigen Sperrungen im Nahverkehr. Das Amt warnt in Beyoğlu vor Taschendieben und vor Einladungen in Bars, die mit überhöhten Rechnungen enden. Wer von der Riviera aus einen Abstecher plant, findet den Ablauf im Istanbul-Kurztrip ab Antalya.

Was gilt landesweit: Terrorgefahr und Demonstrationen

Das Auswärtige Amt schreibt sinngemäß, dass in allen Teilen der Türkei grundsätzlich von einer terroristischen Gefährdung auszugehen ist, insbesondere in den großen Metropolen. Die Sicherheitsvorkehrungen seien landesweit hoch, in größeren Städten sei viel Polizei sichtbar. Anschläge der PKK und ihrer Splittergruppe „Freiheitsfalken Kurdistans“ hätten sich seit 2015 vor allem auf den Südosten konzentriert, aber auch andere Landesteile betroffen.

Für Urlauber an der Küste bedeutet das vor allem Aufmerksamkeit an belebten Orten: auf Basaren, an Busbahnhöfen, bei Volksfesten und in Einkaufszentren. Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig, informieren Sie sich über mögliche Versammlungsverbote und folgen Sie den Anweisungen von Sicherheitskräften. Kritik am Staat kann in der Türkei strafbar sein, auch in sozialen Medien; Details stehen im oben verlinkten Hauptratgeber zur Sicherheit.

Flugverkehr und die Lage am Persischen Golf

Im Stand vom 20. Oktober 2026 weist das Auswärtige Amt zusätzlich auf die volatile Sicherheitslage in den Ländern um den Persischen Golf hin. Zahlreiche Fluggesellschaften haben Flüge in die Region eingestellt oder eingeschränkt, und es bestehe weiter das Risiko von Flugausfällen und Luftraumsperrungen. Auswirkungen auf die Türkei seien bei einer Verschärfung nicht auszuschließen, auch wenn sie nicht direkt beteiligt ist. Für Ihren Urlaub heißt das: Halten Sie die Kontaktdaten von Airline und Veranstalter bereit und prüfen Sie vor dem Rückflug den Flugstatus.

Waldbrände und Hitze: Was in der Saison zählt

In den Sommermonaten kommt es laut Auswärtigem Amt aufgrund der klimatischen Bedingungen zu Busch- und Waldbränden; für Badeurlauber an Riviera und Ägäis ist das neben der Hitze das wichtigste saisonale Risiko. Die Waldbrandsaison reicht an Ägäis und Mittelmeer etwa von Juni bis Oktober. Im Sommer 2021 zerstörten Feuer rund um Manavgat, zu dem Side gehört, sowie um Marmaris, Bodrum und Milas große Waldflächen, einzelne Hotels wurden über das Meer evakuiert.

Die Provinzen reagieren jedes Jahr mit Betretungsverboten. 2026 untersagte die Provinz Antalya das Betreten der Wälder vom 1. Mai bis 31. Oktober im gesamten Provinzgebiet. In der Provinz Muğla, zu der Bodrum, Dalaman, Fethiye und Marmaris gehören, waren vom 1. Juni bis 31. Oktober 50 Waldgebiete gesperrt. Die Regeln für 2027 erscheinen in der Regel im späten Frühjahr.

Für Ihren Urlaub heißt das:

  • Werfen Sie keine Zigaretten aus dem Auto und grillen Sie nicht außerhalb ausgewiesener Plätze.
  • Fragen Sie vor Wanderungen, Jeep- oder Quadtouren im Hinterland nach aktuellen Sperrungen.
  • Melden Sie Brände über die Notrufnummer 112.
  • Folgen Sie im Ernstfall den Anweisungen von Hotel und Behörden.

Die Hitze ist für die meisten Gäste das alltäglichere Thema. Laut türkischem Wetterdienst MGM erreicht Antalya im Juli im Mittel 34,2 °C am Tag und 22,9 °C in der Nacht, im August 34,1 °C; die Station hat schon 45,0 °C gemessen. Für Side und Alanya gelten ähnliche Werte. Legen Sie Ausflüge zu Aspendos, Perge oder Ephesus auf den frühen Morgen, trinken Sie über den Tag verteilt und meiden Sie die Mittagssonne. Mehr dazu im Ratgeber Türkei im Sommer.

Erdbeben: Wie ordnet das Auswärtige Amt das Risiko ein?

Ein großer Teil der Türkei liegt laut Auswärtigem Amt in einer seismisch sehr aktiven Zone, darunter Großstädte wie Istanbul; das Amt unterscheidet dabei nicht nach Urlaubsorten. Es erinnert an die zwei schweren Beben von 2023 im Südosten mit zehntausenden Toten und Verletzten und an ein Beben im April 2025. Nach Erdbeben sei mit Erdrutschen, Verkehrsbehinderungen und langen Nachbeben zu rechnen.

Vorhersagen lassen sich Erdbeben nicht. Das Amt empfiehlt, sich mit den Verhaltenshinweisen des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut zu machen. Die Grundregeln stehen im Hauptratgeber zur Sicherheit; merken Sie sich im Hotel die Fluchtwege und benutzen Sie nach einem Beben keine Aufzüge.

Gesundheit und Versicherung im Badeurlaub

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind laut Auswärtigem Amt keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Das Amt empfiehlt die Standardimpfungen nach STIKO, besonders gegen Masern, und als Reiseimpfung Hepatitis A. Leitungswasser sollten Sie nicht trinken; Wasser in Flaschen bekommen Sie überall.

Die medizinische Versorgung hat sich laut Amt in den Großstädten und touristischen Regionen in den letzten Jahren deutlich verbessert, auf dem Land ist sie oft nicht mit westeuropäischem Standard vergleichbar. Bei Unfällen oder ernsten Erkrankungen empfiehlt das Amt die Notaufnahme einer Universitätsklinik. Klären Sie vor einer Behandlung in einer Privatklinik die Kosten.

Den Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption empfiehlt das Auswärtige Amt dringend. Die Europäische Krankenversicherungskarte gilt in der Türkei nicht. Gesetzlich Versicherte können über ihre Krankenkasse einen Urlaubskrankenschein (Formular T/A 11) anfordern, doch das Verfahren ist umständlich, und ein Rücktransport ist darüber nicht abgedeckt. Ein Ambulanzflug kann mehrere zehntausend Euro kosten. Was Sie zu Pass und Dokumenten wissen müssen, steht im Ratgeber Einreise in die Türkei.

Krisenvorsorgeliste Elefand: Lohnt sich die Eintragung?

Ja, das Auswärtige Amt empfiehlt deutschen Staatsangehörigen, sich unabhängig vom Land und von der Dauer des Aufenthalts in die Krisenvorsorgeliste ELEFAND einzutragen, also auch für eine Woche in Side. Die Eintragung ist freiwillig. Sie dient dazu, im Krisenfall schnell informiert zu werden, etwa mit Verhaltenshinweisen für Ihre Region.

Ergänzend informiert die App „Sicher Reisen“ über Änderungen der Hinweise. Reisende aus Österreich finden die Hinweise beim Außenministerium (BMEIA), Reisende aus der Schweiz beim EDA. Notieren Sie sich außerdem die Kontaktdaten der deutschen Vertretungen in Ankara, Istanbul, Izmir und Antalya. Die einheitliche Notrufnummer in der Türkei ist 112.

Stornierung und Reiserecht: Was gilt ohne Reisewarnung?

Ohne Reisewarnung gelten in aller Regel die vereinbarten Stornobedingungen; einen automatischen Anspruch auf kostenlose Stornierung gibt es nicht. Wir geben hier keine Rechtsberatung, sondern beschreiben den allgemeinen Rahmen.

Bei einer Pauschalreise können Sie nach § 651h Abs. 3 BGB ohne Entschädigung zurücktreten, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise erheblich beeinträchtigen. Die Verbraucherzentralen nennen als Beispiele Naturkatastrophen, Bürgerkrieg und Seuchen und stellen dafür Musterbriefe bereit. Spricht das Auswärtige Amt für Ihr Reiseziel eine Reisewarnung aus, ist ein kostenloser Rücktritt in der Regel möglich. Ob ein anderer Umstand ausreicht, etwa ein Waldbrand in der Nähe des Hotels, hängt vom Einzelfall ab.

Bei einzeln gebuchten Flügen und Hotels hängen die Möglichkeiten von deren Bedingungen ab. Eine Reiserücktrittsversicherung erkennt eine veränderte Sicherheitslage meist nicht als Rücktrittsgrund an. Wer unsicher ist, wendet sich an eine Verbraucherzentrale oder einen Anwalt für Reiserecht. Den Unterschied zwischen Pauschal- und Bausteinreise erklärt der Ratgeber Pauschalreise oder Rundreise.

Wie wir als Agentur reagieren, wenn sich die Lage ändert

Wir verfolgen die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts laufend und aktualisieren diese Seite und den Hauptratgeber, wenn sich etwas ändert. Eine Garantie, dass auf einer Reise nichts passiert, kann kein Reisebüro geben, auch wir nicht. Was wir tun können, ist organisatorisch: Ausflüge verschieben, Routen umplanen und Gäste mit gebuchten Leistungen informieren.

Konkret heißt das bei privat organisierten Ausflügen und Rundreisen:

  • Bei Waldbrandsperren oder Bränden in einer Region planen wir Alternativen, etwa einen Ruinenbesuch statt einer Waldwanderung.
  • Bei Demonstrationen oder Sperrungen in Istanbul passen Fahrer und Reiseleitung Wege und Zeiten an.
  • An heißen Tagen legen wir Besichtigungen auf den Morgen.
  • Bei einer Änderung der Hinweise besprechen wir mit Ihnen, welche Programmpunkte betroffen sind.

TürkeiReisen ist ein TÜRSAB-lizenziertes Reisebüro (Lizenz Nr. 14817). Wenn Sie bereits in Side oder an der Riviera Urlaub machen und Ausflüge mit deutschsprachiger Reiseleitung und eigenem Fahrzeug planen möchten, finden Sie Ideen unter Ausflüge ab Side und Ausflüge ab Alanya; wer Strand und Kultur verbinden will, schaut sich die Rundreise mit Badeurlaub an. Für ein Angebot nennen Sie uns über das Anfrageformular Ihr Hotel oder Ihren Ort, Reisedatum, Personenzahl, gegebenenfalls das Alter der Kinder und Ihre Wünsche.

Wo Sie den aktuellen Stand selbst prüfen

Den verbindlichen Stand finden Sie nur beim Auswärtigen Amt auf der Seite „Türkei: Reise- und Sicherheitshinweise“. Lesen Sie die Hinweise vor der Buchung, kurz vor der Abreise und während des Urlaubs und achten Sie auf zwei Angaben ganz oben: das Datum „Stand“ und den Abschnitt „Aktuelles“. Neue Entwicklungen stehen dort zuerst.

Diese Seite fasst den Stand vom 20. Oktober 2026 zusammen und ersetzt nicht die Lektüre der Originalhinweise. Einen Überblick über alle Badeorte mit Charakter, Flughafen und Reisezeit gibt der Ratgeber Urlaubsorte in der Türkei.

Passende Rundreisen

Häufige Fragen

Ist Side sicher?

Side gehört nicht zu den Gebieten, für die das Auswärtige Amt von Reisen abrät; es gelten die landesweiten Reise- und Sicherheitshinweise (Stand: 20.10.2026). Das Amt beschreibt für die Türkei eine vergleichsweise gering ausgeprägte Gewaltkriminalität, geht aber landesweit von einer terroristischen Gefährdung aus. Im Urlaubsalltag sind Hitze, Sonne, Straßenverkehr und im Sommer Waldbrände die häufigeren Themen. Absolute Sicherheit kann niemand zusagen, auch wir nicht.

Gibt es heute eine Türkei-Reisewarnung für Side?

Nein. Im Stand vom 20. Oktober 2026 hat das Auswärtige Amt weder für die Türkei insgesamt noch für Side oder die Provinz Antalya eine Reisewarnung ausgesprochen. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung auf auswaertiges-amt.de; achten Sie dort auf die Zeile „Stand“ und den Abschnitt „Aktuelles“.

Gibt es eine Reisewarnung für Antalya oder Alanya?

Nein. Antalya, Lara, Belek, Kemer und Alanya liegen in der Provinz Antalya, für die das Auswärtige Amt keine regionale Einschränkung nennt (Stand: 20.10.2026). Es gelten die landesweiten Hinweise, etwa zu Terrorgefahr, Demonstrationen und Waldbränden im Sommer.

Kann man derzeit nach Istanbul reisen?

Ja, für Istanbul besteht keine Reisewarnung, es gelten die landesweiten Hinweise (Stand: 20.10.2026). Das Auswärtige Amt nennt die Metropolen aber ausdrücklich bei der terroristischen Gefährdung und berichtet von vermehrten Demonstrationen in größeren Städten, bei denen in Istanbul zentrale Metrostationen gesperrt wurden. Meiden Sie Kundgebungen und Menschenansammlungen und achten Sie in Beyoğlu auf Taschendiebe und Bar-Betrug.

Gibt es eine Reisewarnung für Kuşadası, Bodrum oder Dalaman?

Nein. Kuşadası, Bodrum, Dalaman, Fethiye und Marmaris liegen an der Ägäis bzw. im Südwesten und gehören nicht zu den Gebieten, für die das Auswärtige Amt abrät (Stand: 20.10.2026). In der Provinz Muğla, zu der Bodrum, Dalaman, Fethiye und Marmaris gehören, waren 2026 im Sommer Waldgebiete gesperrt; fragen Sie vor Wanderungen in der Unterkunft nach.

Kann ich meine Pauschalreise nach Side kostenlos stornieren?

Das hängt vom Einzelfall ab, eine pauschale Antwort gibt es nicht. Ein kostenloser Rücktritt vom Pauschalreisevertrag ist bei unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umständen am Reiseziel möglich, die die Reise erheblich beeinträchtigen (§ 651h Abs. 3 BGB); spricht das Auswärtige Amt eine Reisewarnung aus, ist ein kostenloser Rücktritt in der Regel möglich. Da für Side derzeit keine Reisewarnung besteht, gelten normalerweise die vereinbarten Stornobedingungen. Bei konkreten Fragen helfen Verbraucherzentralen oder ein Anwalt.

Was tun bei einem Waldbrand im Urlaub?

Folgen Sie den Anweisungen von Hotel, Reiseleitung und Behörden und melden Sie Brände über die Notrufnummer 112. Das Auswärtige Amt rät, sich über die Lage zu informieren und betroffene Gebiete zu meiden. Ausflüge in Waldgebiete sollten Sie in der Saison nur nach Rückfrage planen, weil die Provinzen Betretungsverbote erlassen.

Brauche ich für Side eine besondere Versicherung?

Eine private Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport empfiehlt das Auswärtige Amt dringend, denn die Europäische Krankenversicherungskarte gilt in der Türkei nicht. Ein Rücktransport im Ambulanzflugzeug kann mehrere zehntausend Euro kosten. Eine Reiserücktrittsversicherung deckt eine veränderte Sicherheitslage meist nicht ab; lesen Sie die Bedingungen genau.

Quellen & weiterführende Informationen

  1. Auswärtiges Amt: Türkei – Reise- und Sicherheitshinweise (Stand 20.10.2026, unverändert gültig seit 20.10.2026; abgerufen 20.10.2026) (auswaertiges-amt.de)
  2. Deutsche Botschaft Ankara: Reise und Sicherheit (abgerufen 20.10.2026) (tuerkei.diplo.de)
  3. Auswärtiges Amt: Krisenreaktionszentrum und Krisenvorsorgeliste ELEFAND (abgerufen 20.10.2026) (auswaertiges-amt.de)
  4. krankenkassen.de: Krankenversicherung im Türkei-Urlaub (abgerufen 20.10.2026) (krankenkassen.de)
  5. Verbraucherzentrale Brandenburg: Musterbrief Rücktritt wegen unvermeidbarer außergewöhnlicher Umstände, § 651h Abs. 3 BGB (Stand Juni 2018, abgerufen 20.10.2026) (verbraucherzentrale-brandenburg.de)

Angaben zu Einreise, Preisen und Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte prüfen Sie vor Reiseantritt die offiziellen Stellen.

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