Reiseziele
Trabzon und die östliche Schwarzmeerküste
Ein Kloster in der Felswand, Bergseen, Teeterrassen und Hochalmen unter dem Kaçkar: Trabzon und die östliche Schwarzmeerküste sind die grüne Seite der Türkei.
Die Schwarzmeerküste der Türkei ist der grüne, regenreiche Norden des Landes: ein langer Küstenstreifen zwischen Istanbul und der georgischen Grenze, hinter dem bewaldete Berge bis fast 4.000 Meter ansteigen. Sie eignet sich für Natur- und Kulturreisende, Wanderer und alle, die im Hochsommer der Hitze im Süden ausweichen möchten, weniger für einen klassischen Badeurlaub. Die bekanntesten Ziele liegen im Osten um Trabzon mit dem Sumela-Kloster, dem Bergsee Uzungöl, den Teehängen von Rize und der Hochalm Ayder am Kaçkar-Gebirge; im Westen locken Amasra, Sinop und im Hinterland die Fachwerkstadt Safranbolu. Beste Reisezeit ist Juni bis September, Trabzon erreicht im Juli im Mittel 26,1 °C, hat aber auch dann an rund acht Tagen Niederschlag.
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Ein Kloster in der Felswand, Bergseen, Teeterrassen und Hochalmen unter dem Kaçkar: Trabzon und die östliche Schwarzmeerküste sind die grüne Seite der Türkei.
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Fachwerkhäuser, Basare und eine Karawanserei aus dem 17. Jahrhundert: Safranbolu ist UNESCO-Welterbe, ideal für eine Nacht im Konak zwischen Istanbul, Ankara und Schwarzem Meer.
Ratgeber
Lykischer Weg, Karischer Weg, Paulusweg, Kappadokien, Kaçkar und Taurus: die Wanderregionen der Türkei mit Länge, Schwierigkeit, bester Zeit und Sicherheitstipps.
Die Schwarzmeerküste der Türkei ist der grüne Norden des Landes, ein langer Küstenstreifen zwischen dem Bosporus bei Istanbul und der georgischen Grenze, hinter dem dicht bewaldete Berge steil ansteigen. Sie eignet sich für Reisende, die Natur, Bergdörfer, Klöster und Burgen suchen, gern wandern und im Hochsommer der Hitze an der Südküste ausweichen möchten. Für einen klassischen Badeurlaub mit langen Sonnentagen ist sie dagegen nicht die erste Wahl.
Auf Türkisch heißt die Region Karadeniz, wörtlich „Schwarzes Meer“. Geografisch wird sie vom Pontischen Gebirge geprägt, das parallel zur Küste verläuft und im Kaçkar-Gebirge bei Rize mit 3.937 Metern seinen höchsten Punkt erreicht. Feuchte Luft vom Meer staut sich an diesen Bergen und regnet ab. Deshalb ist die Schwarzmeerregion der Türkei die feuchteste des Landes, und deshalb wachsen hier Tee, Haselnüsse und Wälder, die eher an das Alpenvorland erinnern als an das Mittelmeer.
Kulturell ist die Küste vielschichtig. Griechische Kolonien wie Sinope und Amisos, das Pontische Königreich, das byzantinische Kaiserreich Trapezunt (1204–1461), genuesische Handelsposten und osmanische Karawanenstädte haben Spuren hinterlassen.
Die Region gliedert sich grob in drei Teile: den Westen mit den Badeorten bei Istanbul, Amasra und dem Hinterland um Safranbolu, die Mitte mit Sinop und Samsun und den Osten mit Ordu, Giresun, Trabzon, Rize und Artvin. Die meisten Reisenden aus dem deutschsprachigen Raum kommen wegen des Ostens: Sumela-Kloster, Uzungöl, Teehänge und Hochalmen. Das ausführliche Porträt dieses Teils finden Sie auf unserer Seite zu Trabzon und der östlichen Schwarzmeerküste.
Die Tabelle zeigt die wichtigsten Ziele von West nach Ost. Fahrzeiten nennen wir nur dort, wo sie belegt sind; die Küstenstraße D010 verbindet alle Orte am Meer.
| Ort | Charakter | Ideal für | Flughafen + Fahrzeit | Reisezeit / Badesaison |
|---|---|---|---|---|
| Kilyos und Şile | Sandstrände am Rand von Istanbul, Brandung | Badetag während eines Istanbul-Aufenthalts | Istanbul (IST/SAW) | Baden Juli–August, nur bewacht |
| Amasra | Hafenstädtchen mit Burg auf einer Halbinsel | Altstadt, Fisch, ruhige Badetage | Zonguldak (ONQ) oder Ankara; ab Safranbolu ca. 1,5 Std. | Juni–September, Baden Juli–August |
| Safranbolu (Hinterland) | osmanische Fachwerkstadt, UNESCO-Welterbe seit 1994 | Architektur, Konak-Hotels | Ankara (ca. 240 km, ca. 3 Std.) oder Istanbul (ca. 390 km, ca. 4,5 Std.) | ganzjährig, am schönsten April–Oktober |
| Sinop | Halbinselstadt mit Burg und Gefängnismuseum | Geschichte, Naturbuchten | ab Safranbolu ca. 300 km, ca. 4 Std. | Juni–September |
| Samsun | Großstadt, Gedenkorte des Befreiungskampfes | Zwischenstopp, Museen | Samsun-Çarşamba | ganzjährig |
| Ordu und Giresun | Haselnusshänge, Aussichtsberg, Burg, Insel | Zwischenstopp an der Küstenstraße | über Trabzon (TZX) | Juni–September |
| Trabzon und Sumela | Großstadt, byzantinisches Erbe, Felskloster | Kultur, Ausgangspunkt für Ausflüge | Trabzon (TZX), ca. 6 km zum Zentrum | Juni–September |
| Uzungöl | Bergsee auf 1.090 m, Holzhotels | Tagesausflug, kurze Wanderungen | Trabzon (TZX), 99 km, ca. 2 Std. | Juni–September, ruhiger im Winter |
| Rize und Ayder | Teehänge, Fırtına-Tal, Hochalm auf 1.350 m | Tee, Yaylas, Wandern | Rize-Artvin (RZV), ca. 34 km bis Rize | Juni–September |
| Kaçkar-Gebirge | Hochgebirge bis 3.937 m, Gletscherseen | Trekking, Almwanderungen | Rize-Artvin oder Trabzon | Juli–August |
| Artvin | Schluchten, Bergseen, Biosphärenreservat | Natur abseits der Wege | Rize-Artvin (RZV), ca. 125 km | Juni–September |
Wer zum ersten Mal kommt, beginnt meist im Osten; der Westen mit Safranbolu und Amasra ergänzt eine Reise ab Istanbul oder Ankara.
Der Westen der Schwarzmeerküste beginnt praktisch vor den Toren Istanbuls und ist vor allem bei türkischen Wochenendausflüglern beliebt. Er ist weniger spektakulär als der Osten, dafür näher an den großen Flughäfen und gut mit Istanbul, Ankara und Safranbolu zu verbinden.
Kilyos auf der europäischen und Şile auf der asiatischen Seite sind die beliebtesten Badeorte Istanbuls am Schwarzen Meer. Die Strände sind sandig und sauber, das Meer hat aber oft Brandung. Rund um Şile liegen zahlreiche Strände, darunter der kostenlos zugängliche, von der Gemeinde betriebene Strand von Ağva, die ruhige und flache Bucht von Karacaköy, die sich für Familien mit kleinen Kindern eignet, und Ağlayankaya vor dem Leuchtturm von Şile, wo die Wellen leicht über einen Meter hoch werden.
Wichtig ist eine ehrliche Warnung: Bei Sturm entstehen hier Rip-Strömungen, die vom Ufer weg aufs offene Meer ziehen. Laut einem Meeresforscher der Technischen Universität Istanbul gehen rund 70 Prozent der Ertrinkungsfälle an dieser Küste auf solche Strömungen zurück. Zwischen dem 1. Juni und dem 8. August 2022 retteten Rettungsschwimmer in Istanbul 3.014 Menschen. Bei Nordostwind verhängen die Behörden Badeverbote. Baden Sie nur an bewachten Abschnitten und geraten Sie in eine Strömung, schwimmen Sie parallel zum Ufer statt dagegen an. Mehr dazu und zu anderen Stränden steht im Ratgeber die schönsten Strände der Türkei.
Amasra in der Provinz Bartın ist ein kleines Hafenstädtchen auf einer Halbinsel und für viele der schönste Ort der westlichen Schwarzmeerküste. Die Burg geht auf byzantinische Zeit zurück und wurde von den Genuesen ausgebaut, die hier im Spätmittelalter einen Handelsposten unterhielten. Innerhalb der Mauern steht die Fatih-Moschee, im 9. Jahrhundert als Kirche gebaut und nach der Eroberung durch Sultan Mehmed II. 1460 in eine Moschee umgewandelt. Eine kleine Kirche aus derselben Zeit, die Küçük Kilise, ist seit 2002 ein Museum.
Zu sehen sind außerdem das Archäologische Museum, eröffnet 1955, die steinerne Kemere-Brücke, die zur Halbinsel Boztepe führt sowie der Çekiciler Çarşısı, eine Ladengasse mit Holzschnitzereien und Souvenirs. Am Büyük-Liman-Strand, rund 300 Meter feiner Sand, wird im Sommer gebadet, die Bucht von Çakraz liegt etwa 14 Kilometer entfernt. An Sommerwochenenden ist Amasra voll, weil viele Ausflügler aus Ankara und Istanbul kommen. Unter der Woche und im Juni oder September ist der Ort deutlich ruhiger.
Safranbolu liegt nicht am Meer, sondern rund 100 Kilometer landeinwärts in der Provinz Karabük, gehört aber zu jeder Reise an der westlichen Schwarzmeerküste dazu. Die osmanische Altstadt Çarşı mit Fachwerkhäusern, Basaren und dem Cinci Han aus dem 17. Jahrhundert steht seit 1994 auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Viele der alten Konaks sind heute kleine Hotels.
Von Safranbolu nach Amasra sind es rund 70 Kilometer, etwa anderthalb Stunden Fahrt. Nach Ankara sind es rund 225 Kilometer, nach Istanbul rund 390 Kilometer. Safranbolu ist deshalb die ideale Etappe zwischen Istanbul und Ankara oder der Auftakt einer Fahrt entlang der Küste. Zwei Nächte sind sinnvoll, mit Amasra drei. Mehr zur osmanischen Stadtkultur finden Sie im Ratgeber zum osmanischen Erbe der Türkei.
Die Mitte der Küste ist der am wenigsten bereiste Teil. Hier ragt die Halbinsel von Sinop am weitesten nach Norden ins Meer, und Samsun ist die größte Stadt der gesamten Küste. Beide Orte eignen sich vor allem als Etappe auf einer Fahrt von West nach Ost.
Sinop, das antike Sinope, liegt auf einer schmalen Halbinsel und hat einen der besten Naturhäfen der Küste. Die Burg mit ihren hohen Mauern und vier Toren reicht nach türkischen Angaben in ihren Anfängen bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurück. Auf dem Burggelände liegt das historische Gefängnis, das wegen seiner Lage oft als „Alcatraz Anatoliens“ bezeichnet wird. Es wurde 1999 geschlossen und ist heute ein Museum. Nach einer mit EU-Mitteln geförderten Restaurierung empfängt die rund 13.000 Quadratmeter große Anlage seit 2025 wieder Besucher. Der Schriftsteller Sabahattin Ali war hier inhaftiert.
In der Stadt lohnen außerdem die seldschukische Alaaddin-Moschee, das 1912 gegründete und seit 1970 öffentlich zugängliche Archäologische Museum sowie der Karakum-Strand mit dunklem Sand nahe dem Zentrum. In der Umgebung liegen die Hamsilos-Bucht, ein fjordartiger Meeresarm, der seit 1991 unter Naturschutz steht, der Leuchtturm von İnceburun am nördlichsten Punkt der Türkei und die Wasserfälle von Erfelek mit 28 Kaskaden.
Samsun, das antike Amisos, ist eine moderne Großstadt mit Hafen und Industrie und kein klassisches Reiseziel. Für die Türkei ist sie aber ein Symbolort. Am 16. Mai 1919 brach Mustafa Kemal Pascha mit dem Dampfer Bandırma von Istanbul auf und landete am 19. Mai 1919 in Samsun. Mit diesem Datum beginnt in der türkischen Geschichtsschreibung der Befreiungskampf, der 19. Mai ist heute Gedenktag für Atatürk sowie Jugend- und Sporttag.
Im Stadtteil Canik liegt ein originalgetreuer Nachbau der Bandırma, ein Passagier- und Frachtschiff von 279 Bruttoregistertonnen. Er entstand ab 1999 nach einem Originalplan und wurde am 18. Mai 2003 als Schiffsmuseum eröffnet, ergänzt durch einen Park und ein Freilichtmuseum. Planen Sie für Samsun einen halben Tag oder eine Übernachtung auf der Durchreise ein.
Ab Ordu rücken die Berge näher an das Meer, die Hänge werden steiler und grüner. Hier beginnt das Gebiet, das viele mit der Schwarzmeerküste verbinden: Haselnussgärten, Teeterrassen, Nebel in den Tälern und Hochalmen über der Waldgrenze.
Ordu liegt unter dem Aussichtsberg Boztepe, der rund 500 Meter über dem Meer aufragt. Eine Seilbahn bringt Sie in sieben bis acht Minuten hinauf, oben warten Teegärten und ein weiter Blick über Stadt und Küste. Von Boztepe starten seit rund 20 Jahren Gleitschirmflieger, Tandemflüge landen nach etwa einer halben Stunde am Strand.
Giresun, das antike Kerasus, liegt auf einer felsigen Halbinsel mit einer Burg, deren Anfänge bis ins 2. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Nach antiker Überlieferung soll der römische Feldherr Lucullus von hier Kirschbäume nach Rom gebracht haben, worauf eine Deutung des Namens zurückgeht. Heute ist Giresun vor allem für Haselnüsse bekannt, deren Gärten sich von der Küste bis in die Bergdörfer ziehen. Rund 1,6 Kilometer vor der Küste liegt die Giresun-Insel, etwa 40.000 Quadratmeter groß. Antike Quellen nennen sie Aretias und berichten, die Amazonen hätten hier einen Tempel für den Kriegsgott Ares errichtet. Im Sommer fahren Boote vom Hafen hinüber, im Mai findet das traditionelle Aksu-Fest statt. Etwa 45 Kilometer landeinwärts liegt die Hochalm Kulakkaya.
Trabzon ist das Zentrum der östlichen Schwarzmeerküste und der beste Ausgangspunkt für eine Reise in die Region. Die Stadt war von 1204 bis 1461 Hauptstadt des Kaiserreichs Trapezunt, eines byzantinischen Nachfolgestaates. Aus dieser Zeit stammt die Hagia Sophia, eine Klosterkirche des 13. Jahrhunderts mit bedeutenden spätbyzantinischen Fresken. Seit 2013 wird sie als Moschee genutzt und ist seit Juli 2020 nach einer Restaurierung wieder geöffnet. Während der Gebetszeiten sind die Fresken verdeckt.
Für die Stadt selbst genügt ein voller Tag: die Altstadt Ortahisar auf einem Plateau zwischen zwei Schluchten, die Atatürk-Villa im Grünen oberhalb der Stadt und der Aussichtshügel Boztepe mit Teegärten, auf dem am Abend viele Familien sitzen. Alles zu Sehenswürdigkeiten, Fahrzeiten und einem Tagesplan finden Sie im Porträt Trabzon, Sumela, Uzungöl und Ayder.
Das Sumela-Kloster ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Schwarzmeerregion und seit dem 1. Mai 2022 nach jahrelanger Sicherung der Felswand wieder vollständig zugänglich. Es liegt rund 47 Kilometer südlich von Trabzon im Altındere-Tal bei Maçka und klebt auf rund 1.200 Metern Höhe an einer senkrechten Felswand. Das Kulturministerium datiert die Gründung auf um 386; nach der Überlieferung verehrten die Gründer Barnabas und Sophronios eine dem Evangelisten Lukas zugeschriebene Marienikone.
Bis 1923 lebten hier griechisch-orthodoxe Mönche. Seit 2010 darf am 15. August, zu Mariä Himmelfahrt (in der orthodoxen Kirche Mariä Entschlafung), mit Genehmigung der türkischen Regierung wieder eine orthodoxe Liturgie gefeiert werden. An diesem Tag ist das Kloster für normale Besucher nur eingeschränkt zugänglich. Vom Parkplatz führt ein steiler Fußweg hinauf, Shuttles fahren bis in die Nähe des Eingangs. Kommen Sie früh, an Sommerwochenenden bilden sich lange Schlangen. Weitere Klöster und Kirchen im ganzen Land beschreibt der Ratgeber zu christlichen Stätten in der Türkei.
Uzungöl liegt auf 1.090 Metern Höhe im Bezirk Çaykara, 99 Kilometer südöstlich von Trabzon und 19 Kilometer vom Bezirkszentrum. Der See ist von steilen, bewaldeten Hängen umgeben, am Ufer steht eine Moschee, die auf fast jedem Foto der Region zu sehen ist.
Ehrlich gesagt ist Uzungöl in den vergangenen Jahren stark bebaut worden. Hotels und Bungalows drängen sich um den See, und im Sommer kommen sehr viele Besucher aus der Türkei und den Golfstaaten. Wer Ruhe sucht, übernachtet nicht direkt am See, sondern wandert zu den Yaylas und Aussichtspunkten oberhalb des Tals. Als Tagesausflug oder für eine Nacht lohnt Uzungöl trotzdem.
Östlich von Trabzon wird die Küste noch feuchter und die Berge noch höher. Rize ist das Zentrum des türkischen Teeanbaus, im Hinterland führen das Fırtına-Tal und die Hochalm Ayder in das Kaçkar-Gebirge, das höchste Gebirge der Schwarzmeerregion.
Fast der gesamte schwarze Tee der Türkei wächst an den Hängen der östlichen Schwarzmeerküste, und Rize ist ihr Mittelpunkt. Die erste Teefabrik der Stadt nahm 1947 den Betrieb auf. Die Teesträucher bedecken die Hänge zwischen Küste und rund 1.000 Metern Höhe, oft bis an die Häuser heran. Gepflückt wird zwischen Mai und September. Oberhalb der Stadt liegt ein botanischer Teegarten mit Blick über Stadt und Meer, in dem Sie verschiedene Sorten probieren können.
Die Fahrt von Trabzon nach Rize dauert etwa anderthalb Stunden. Im Frühsommer sehen Sie in den Teehängen oft Menschen mit großen Körben auf dem Rücken bei der Ernte.
Das Fırtına-Tal führt von der Küste über Çamlıhemşin ins Gebirge. Entlang des Flusses stehen steinerne Bogenbrücken, darunter die osmanische Şenyuva-Brücke von 1696. Im Tal liegt der rund 15 Meter hohe Palovit-Wasserfall, weiter oben thront die mittelalterliche Burg Zil Kalesi auf einem Felssporn über dem Fluss.
Ayder liegt auf 1.350 Metern Höhe, 19 Kilometer südöstlich von Çamlıhemşin. Holzhäuser und Pensionen verteilen sich über eine steile Wiese, Wasserfälle stürzen vom Rand herab, und eine Thermalquelle mit etwa 50 Grad warmem Wasser wird in einem Badehaus genutzt. Von Rize nach Ayder rechnen Sie mit anderthalb bis zwei Stunden. An Sommerwochenenden ist Ayder sehr voll.
Die Yaylas, die Hochalmen, sind das eigentliche Herz der östlichen Schwarzmeerküste. Traditionell ziehen die Familien der Täler im Sommer mit ihrem Vieh hinauf und leben von Juni bis September in einfachen Holz- und Steinhäusern. Bekannte Yaylas über Ayder sind Huser, Pokut und Gito sowie Aşağı und Yukarı Kavron; Yukarı Kavron liegt am Fuß der Hochgipfel auf rund 2.300 Metern. Die Yayla Anzer ist für ihren Honig berühmt.
Einige Yaylas sind mit dem Auto erreichbar, andere nur über Schotterpisten oder zu Fuß, viele ohne Unterkünfte. Typisch ist ein Frühstück mit Kuymak, einem Gericht aus Maismehl, Butter und geschmolzenem Käse, dazu schwarzer Tee aus Rize.
Das Kaçkar-Gebirge erreicht am Kaçkar Dağı 3.937 Meter und wurde 1994 als Nationalpark ausgewiesen. Der Park erstreckt sich über die Provinzen Rize und Artvin und umfasst nach Angaben von Nationalpark-Verzeichnissen rund 326 Quadratkilometer. In den hochgelegenen Karen liegen Hunderte Gletscherseen.
Für Tageswanderungen auf den Almen brauchen Sie keine besondere Erfahrung, aber gute Schuhe und Regenkleidung. Mehrtägige Touren zu den Gletscherseen und Gipfelbesteigungen sind vor allem im Juli und August möglich und alpin; dafür ist ein Bergführer sinnvoll, den Sie in Ayder oder Çamlıhemşin finden. Einen Überblick über Wanderregionen, Schwierigkeitsgrade und Sicherheit gibt der Ratgeber Wandern in der Türkei.
Artvin ist die östlichste Provinz der Schwarzmeerküste und grenzt an Georgien. Die Provinzhauptstadt liegt im Landesinneren, an der Küste liegt der Hafenort Hopa. Artvin ist das wildeste und am wenigsten touristische Gebiet der Region.
Im Bezirk Borçka liegt das Camili-Becken, auch Macahel genannt. Es wurde am 29. Juni 2005 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt und ist nach Angaben des türkischen Landwirtschafts- und Forstministeriums bis heute das einzige der Türkei, mit einer Fläche von 25.298 Hektar. Die Dörfer im Tal leben von Landwirtschaft und Honig, im Umland stehen alte Wälder und Wasserfälle wie der rund 65 Meter hohe Maral-Wasserfall. Von Borçka sind es rund 50 Kilometer über eine kurvenreiche Straße, die im Winter wegen Schnees gesperrt sein kann. Die beste Zeit ist Juni bis September.
Weitere Ziele sind der Karagöl-Nationalpark bei Borçka und der Karagöl-See bei Şavşat, beide Bergseen in dichtem Wald. Für Artvin brauchen Sie ein eigenes Fahrzeug. Vom Flughafen Rize-Artvin bis Artvin sind es rund 125 Kilometer.
Ja, im Juli und August, aber Baden steht an der Schwarzmeerküste nicht im Vordergrund. Laut den langjährigen Mittelwerten des türkischen Wetterdienstes MGM hat das Schwarze Meer bei Trabzon im Juli 23,0 °C und im August 24,3 °C, im Juni erst 19,2 °C. Am 24. Juli 2026 maß die MGM in Kilyos 24,4 °C und in Bartın 21,8 °C, an der Riviera bei Antalya dagegen über 30 °C.
Wichtiger als die Wassertemperatur ist die Küste selbst. Im Osten verläuft die Küstenstraße vielerorts direkt am Meer, Wellenbrecher und Aufschüttungen ersetzen den Strand, gepflegte Sandstrände sind selten. Das Wetter ist auch im Sommer wechselhaft: In Trabzon scheint die Sonne im Juli im Mittel nur 5,9 Stunden täglich, in Izmir 12,4 Stunden. Gute Badetage sind am ehesten in Amasra, rund um Sinop und an den bewachten Stränden von Kilyos und Şile möglich, dort aber mit Vorsicht wegen Brandung und Strömungen.
Wer Strand und Schwarzmeer verbinden möchte, hängt nach der Rundreise einige Badetage an der Türkischen Riviera oder an der Ägäis an. Welche Badeorte sich für wen eignen, beschreibt der Überblick Urlaubsorte in der Türkei.
Die wichtigsten Flughäfen für die östliche Schwarzmeerküste sind Trabzon und Rize-Artvin, für den Westen fliegen Sie nach Istanbul oder Ankara. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz führt der Weg meist über Istanbul, im Sommer gibt es außerdem saisonale Direktflüge nach Trabzon.
Der Flughafen Trabzon wurde 1957 eröffnet und wird von der staatlichen Flughafenbehörde DHMİ betrieben. Er liegt direkt am Meer, rund 6 Kilometer vom Stadtzentrum, die Fahrt in die Stadt dauert 10 bis 15 Minuten. Laut Pegasus fahren Havaş-Busse abgestimmt auf die Flugzeiten, dazu gibt es Dolmuş und Taxis. 2025 nutzten den Flughafen rund 3,87 Millionen Passagiere.
Von Istanbul gibt es mehrmals täglich Inlandsflüge, die Flugzeit beträgt rund 1 Stunde 45 Minuten. Saisonale Direktverbindungen aus Deutschland gab es zuletzt unter anderem ab Düsseldorf, Köln/Bonn und München; das Angebot wechselt von Saison zu Saison, oft nur einmal pro Woche. Welche Abflughäfen in Deutschland welche Ziele bedienen, steht im Ratgeber Türkei-Reise ab Deutschland.
Der Flughafen Rize-Artvin wurde am 14. Mai 2022 eröffnet. Er liegt im Bezirk Pazar auf einer rund drei Millionen Quadratmeter großen Aufschüttung im Meer und ist für etwa drei Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt. Bis Rize sind es rund 34 Kilometer, etwa 45 Minuten, bis Hopa 54 Kilometer und bis Artvin 125 Kilometer. Havaş-Busse verbinden den Flughafen mit Rize, Artvin, Hopa und weiteren Orten. Für eine Reise mit Schwerpunkt Ayder und Kaçkar ist er oft die kürzere Wahl, besonders für den Rückflug.
Für Amasra, Safranbolu und Sinop fliegen Sie am besten nach Istanbul oder Ankara und fahren weiter. Der kleine Flughafen Zonguldak bei Çaycuma hat nur wenige Inlandsverbindungen. Von Ankara nach Safranbolu sind es rund drei Stunden, von Istanbul rund viereinhalb. Wie Sie nach der Landung in Istanbul am besten weiterkommen, erklärt der Ratgeber zum Flughafentransfer in Istanbul.
Vor Ort brauchen Sie für die Täler ein Fahrzeug. Dolmuşe verbinden zwar Städte und größere Orte, Kombinationen mehrerer Ziele an einem Tag sind damit aber kaum möglich. Die Küstenstraße ist gut ausgebaut, die Straßen in die Täler und zu den Yaylas sind schmal, kurvig und bei Regen anspruchsvoll. Wenn Sie selbst fahren möchten, lesen Sie die Hinweise zur Mietwagen-Rundreise; entspannter ist ein Privatfahrer, der die Bergstraßen kennt.
Die beste Reisezeit für die Schwarzmeerküste der Türkei ist Juni bis September. Dann sind die Yaylas bewohnt und alle Bergstraßen offen, die Tageswerte an der Küste liegen zwischen 23 und 27 °C. Regen gibt es das ganze Jahr, im Juli und August aber am seltensten. Ab Mitte September nehmen die Niederschläge deutlich zu, der Oktober ist in Trabzon mit im Mittel 113 Millimetern der nasseste Monat.
Die Werte des türkischen Wetterdienstes für die Station Trabzon:
| Monat | Tag (°C) | Nacht (°C) | Regentage | Wasser Schwarzes Meer (°C) |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 10,9 | 4,8 | 12 | 9,3 |
| März | 12,0 | 5,5 | 13 | 8,2 |
| April | 15,6 | 8,8 | 12 | 10,1 |
| Mai | 19,2 | 13,0 | 12 | 13,9 |
| Juni | 23,3 | 17,2 | 10 | 19,2 |
| Juli | 26,1 | 20,0 | 8 | 23,0 |
| August | 26,7 | 20,5 | 8 | 24,3 |
| September | 23,9 | 17,5 | 10 | 22,5 |
| Oktober | 20,1 | 13,7 | 12 | 19,1 |
| November | 16,6 | 10,1 | 11 | 15,3 |
| Dezember | 13,1 | 6,8 | 12 | 11,8 |
Quelle: Meteoroloji Genel Müdürlüğü (MGM), Station Trabzon, Mittelwerte 1927–2025; Wassertemperaturen MGM, Monatsmittel 1970–2025. Werte wie in unserem Ratgeber Türkei Wetter.
Trabzon ist im Vergleich zum Rest der Ostküste noch relativ trocken. In Rize fallen im Jahresmittel rund 2.300 Millimeter Niederschlag, etwa viermal so viel wie in Berlin, und selbst im Juli gibt es dort an rund 14 Tagen Niederschlag. In den Bergtälern zieht am Nachmittag oft Nebel auf. Packen Sie unabhängig vom Monat eine Regenjacke ein.
Im Hochsommer ist die Schwarzmeerküste eine der wenigen Regionen der Türkei ohne große Hitze. Während Antalya im Juli im Mittel 34,2 °C erreicht, sind es in Trabzon 26,1 °C. Einen Vergleich aller Regionen finden Sie im Ratgeber Türkei im Sommer und in der Übersicht zur besten Reisezeit für die Türkei.
Die Küche der Schwarzmeerküste beruht auf Fisch, Mais, Butter, Käse und Kohl und unterscheidet sich deutlich von der Mittelmeerküche. Das bekannteste Produkt ist Hamsi, die Schwarzmeersardelle, gebraten, gegrillt oder mit Reis gebacken. Sie ist ein Wintergericht, die Fangsaison beginnt im September.
Zum Frühstück in den Yaylas gehören Kuymak oder Muhlama aus Maismehl, Butter und Käse, dazu dichtes Maisbrot und Schwarzkohlsuppe. Bekannt sind außerdem die gegrillten Köfte aus Akçaabat bei Trabzon, der Laz böreği, ein süßes Blätterteiggebäck mit Puddingfüllung, und im Westen die Sinop-Mantı. Als Mitbringsel eignen sich Tee aus Rize, Haselnüsse aus Giresun und Ordu sowie Honig. Mehr zu den regionalen Küchen des Landes finden Sie im Ratgeber zur türkischen Küche.
Eine feste Gruppenreise an die Schwarzmeerküste bieten wir nicht an, wir planen die Region als Privatreise mit eigenem Fahrzeug, Fahrer und auf Wunsch deutschsprachiger Reiseleitung. Bewährt haben sich drei Varianten.
Die klassische Route beginnt und endet in Trabzon oder fliegt in Trabzon an und ab Rize-Artvin zurück.
| Tag | Programm | Übernachtung |
|---|---|---|
| 1 | Ankunft Trabzon, Hagia Sophia, Boztepe | Trabzon |
| 2 | Sumela-Kloster im Altındere-Tal (ca. 47 km), Atatürk-Villa | Trabzon |
| 3 | Fahrt nach Uzungöl (99 km, ca. 2 Std.), Spaziergang, kurze Wanderung | Uzungöl |
| 4 | Über Rize mit Teegarten ins Fırtına-Tal, Zil Kalesi | Ayder |
| 5 | Wanderung oder Fahrt zu den Yaylas über Ayder | Ayder |
| 6 | Optional Artvin oder Camili, sonst Ruhetag | Ayder oder Artvin |
| 7 | Transfer zum Flughafen Rize-Artvin oder Trabzon | – |
Von Istanbul fahren Sie nach Safranbolu (rund 390 Kilometer), übernachten zwei Nächte in einem Konak, besuchen Amasra und fahren weiter nach Sinop. Von dort führt der Weg nach Ankara oder entlang der Küste weiter nach Osten. Diese Variante eignet sich für vier bis sechs Tage und lässt sich gut mit Ankara und Kappadokien verbinden. Safranbolu ist auch Etappe unserer dreiwöchigen Türkei-Rundreise.
Wer die Küste von West nach Ost bereisen möchte, plant mindestens zwölf Tage ein: Istanbul, Safranbolu, Amasra, Sinop, Samsun, Ordu, Giresun, Trabzon mit Sumela, Uzungöl, Rize, Ayder und zum Schluss Artvin. Einzelne Etappen sind lang, die Landschaft wechselt aber ständig. Den Rückflug legen wir ab Trabzon oder Rize-Artvin, um die Strecke nicht doppelt zu fahren.
Die Schwarzmeerküste lässt sich gut mit Ostanatolien, mit Istanbul und Kappadokien oder mit einigen Badetagen im Süden verbinden. Inlandsflüge über Istanbul oder Ankara verkürzen die langen Strecken.
Mit Ostanatolien: Von Trabzon führt die Straße über Erzurum nach Kars und zur Ruinenstadt Ani, die Fahrt dauert rund sieben bis acht Stunden, meist mit einer Übernachtung in Erzurum. Unsere Osttürkei-Rundreise endet in Kars und lässt sich um einige Tage am Schwarzen Meer verlängern. Auch eine Route vom Vansee über Kars an die Küste ist möglich.
Mit Istanbul und Kappadokien: Für die erste Türkeireise verbinden Sie einige Tage in Istanbul und Kappadokien mit dem Osten der Schwarzmeerküste, jeweils per Inlandsflug. Als Grundlage eignet sich unsere Reise Istanbul und Kappadokien, die wir um Trabzon und Rize erweitern.
Mit Badeurlaub: Wer im Sommer Natur und Strand möchte, reist zuerst eine Woche an die Schwarzmeerküste und fliegt über Istanbul an die Ägäis oder die Riviera.
Wenn Sie die Schwarzmeerküste mit eigenem Fahrzeug, lizenziertem Fahrer und deutschsprachiger Reiseleitung erleben möchten, stellen wir Ihnen eine Route zusammen, die zu Ihrer Reisezeit, Ihrem Tempo und Ihren Interessen passt. Wir sind ein TÜRSAB-lizenziertes Reisebüro (Lizenz Nr. 14817) mit Team in der Türkei.
Was wir für Sie organisieren können:
Auch Gruppen wie Vereine, Volkshochschulen, Studienkreise oder Kirchengemeinden begleiten wir mit eigenem Bus und Fachführungen, etwa zu den byzantinischen und orthodoxen Stätten um Trabzon. Mehr dazu auf unserer Seite zur Gruppenreise in der Türkei. Hinweise zur allgemeinen Lage gibt der Ratgeber Ist die Türkei sicher?.
Für ein Angebot brauchen wir: gewünschten Reisezeitraum, Zahl der Reisenden und gegebenenfalls Kinderalter, Ankunfts- und Abflughafen, Interessen (Kultur, Wandern, Tee, Küche), gewünschtes Hotelniveau und ob Sie die Reise mit anderen Regionen verbinden möchten. Schreiben Sie uns über das Anfrageformular oder lesen Sie mehr über unsere Privatreisen.
Ja, wenn Sie Natur, Bergdörfer und Kultur suchen und mit Regen leben können. Die Region bietet Klöster wie Sumela, Bergseen, Teeterrassen, Hochalmen und gut erhaltene Altstädte wie Safranbolu und Amasra. Für einen reinen Strandurlaub ist sie dagegen weniger geeignet als die Ägäis oder die Türkische Riviera.
Ja, im Juli und August, aber Baden steht hier nicht im Vordergrund. Das Meer hat laut MGM bei Trabzon im August im Mittel 24,3 °C, Strände mit Infrastruktur gibt es vor allem bei Istanbul (Kilyos, Şile), in Amasra und bei Sinop. An der offenen Küste können Brandung und Rip-Strömungen gefährlich werden, baden Sie nur an bewachten Abschnitten.
Die beste Reisezeit ist Juni bis September. Dann sind die Hochalmen bewohnt, alle Bergstraßen offen, und an der Küste liegen die Tageswerte zwischen 23 und 27 °C. Juli und August sind am trockensten, ab Mitte September nehmen die Niederschläge stark zu, der Oktober ist in Trabzon der nasseste Monat.
Für Trabzon, das Sumela-Kloster und Uzungöl ist der Flughafen Trabzon (TZX) am günstigsten, er liegt rund 6 Kilometer vom Zentrum. Für Rize, Ayder und Artvin kann der Flughafen Rize-Artvin bei Pazar kürzer sein, er liegt etwa 34 Kilometer von Rize. Aus Deutschland fliegen Sie meist über Istanbul, saisonal gibt es auch Direktflüge nach Trabzon.
Planen Sie mindestens fünf bis sechs Tage ein. Ein Tag für Trabzon, einer für das Sumela-Kloster, einer für Uzungöl, dazu zwei Tage für Rize, das Fırtına-Tal und Ayder. Mit Wanderungen im Kaçkar-Gebirge oder einem Abstecher nach Artvin werden es sieben bis acht Tage.
Ja, aber nur mit genug Zeit. Allein zwischen Safranbolu und Trabzon liegen rund 900 Kilometer, die Küstenstraße ist gut ausgebaut, die Abstecher in die Täler sind kurvig. Für die ganze Küste mit Safranbolu im Hinterland sollten Sie mindestens zwölf Tage einplanen, sonst wählen Sie besser den Westen oder den Osten.
Eine Yayla ist eine Hochalm, auf die Familien traditionell im Sommer mit ihrem Vieh ziehen. Viele Yaylas bestehen aus Holzhäusern auf Steinsockeln und sind nur von Juni bis September bewohnt. Einige wie Ayder sind heute Ferienorte mit Pensionen, andere sind einfache Sommersiedlungen ohne touristische Infrastruktur.
Ja, mit dem richtigen Tempo. Die meisten Sehenswürdigkeiten erreichen Sie mit dem Fahrzeug, am Sumela-Kloster fahren Shuttles bis in die Nähe des Eingangs, ein kurzer steiler Fußweg bleibt. Planen Sie kürzere Etappen, feste Schuhe und Regenkleidung ein, die Bergstraßen sind kurvenreich.
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