# Derinkuyu: die unterirdische Stadt in Kappadokien besuchen

Quelle: https://turkeireisen.de/reiseziele/derinkuyu/  
Stand: 2026-11-05 · Herausgeber: TürkeiReisen (https://turkeireisen.de)

> Derinkuyu ist die tiefste der zugänglichen unterirdischen Städte Kappadokiens: Die Anlage reicht rund 85 Meter in den Tuffstein, Besucher steigen über enge Treppen etwa 50 bis 60 Meter hinab. Sie liegt rund 30 Kilometer südlich von Göreme, der Eintritt beträgt 13 Euro und ist im Museumspass enthalten (Stand: September 2026). Für den Rundgang brauchen Sie 45 bis 90 Minuten. Wer starke Platzangst hat, wählt besser das flachere Kaymaklı oder bleibt in den oberen Ebenen.

## Eckdaten
- **Lage:** Ort Derinkuyu, Provinz Nevşehir, ca. 30 km südlich von Göreme
- **Eintritt:** 13 € (Museumspass gültig) – Stand: September 2026
- **Öffnungszeiten:** Sommer ca. 8–19 Uhr, Winter ca. 8–17 Uhr (Kassenschluss früher)
- **Tiefe:** ca. 85 m insgesamt, für Besucher etwa 50–60 m zugänglich
- **Besuchsdauer:** 45–90 Minuten
- **Temperatur unter Tage:** ganzjährig kühl, etwa 13–15 °C

## Was ist Derinkuyu?

Derinkuyu ist eine in den weichen Tuffstein gegrabene Stadt unter dem gleichnamigen Ort im Süden Kappadokiens. Sie reicht über mehrere Stockwerke rund 85 Meter in die Tiefe und gehört zu den größten der mehr als 200 unterirdischen Anlagen der Region.

Der türkische Name bedeutet „tiefer Brunnen". Die griechischsprachigen Christen, die bis 1923 hier lebten, nannten den Ort Malakopia. Unter ihren Häusern lag ein Labyrinth aus Wohnräumen, Ställen, Vorratskammern, Weinpressen, Küchen und einer Kapelle, verbunden durch Treppen und Gänge und versorgt über Lüftungs- und Brunnenschächte.

Derinkuyu ist kein eigenständiges Reiseziel, sondern ein Baustein jeder Reise nach [Kappadokien](https://turkeireisen.de/reiseziele/kappadokien/). Die meisten Besucher kommen als Halbtagesausflug aus Göreme, Ürgüp oder Uçhisar, oft kombiniert mit dem [Ihlara-Tal](https://turkeireisen.de/ratgeber/kappadokien-sehenswuerdigkeiten/). Die unterirdischen Städte sind Teil der UNESCO-Welterbestätte „Nationalpark Göreme und die Felsendenkmäler Kappadokiens".

## Wie tief ist Derinkuyu?

Die Anlage reicht nach heutigem Kenntnisstand rund 85 Meter unter die Oberfläche. Als Besucher gelangen Sie über den markierten Rundweg in etwa 50 bis 60 Meter Tiefe, das entspricht ungefähr einem 18- bis 20-stöckigen Gebäude.

Wie viele Ebenen es genau gibt, wird unterschiedlich angegeben, meist ist von acht Stockwerken die Rede. Die Zählung ist schwierig, weil die Räume nicht in klaren Geschossen liegen, sondern auf Zwischenniveaus, die durch kurze Treppen verbunden sind. Für Ihren Besuch ist ohnehin wichtiger: Der Rundweg führt nach unten durch eine Folge von engen Abschnitten und größeren Kammern und auf einem getrennten Weg wieder nach oben.

Die oberen Ebenen sind die geräumigsten. Hier lagen Ställe, Vorratsräume, Weinpressen und Gemeinschaftsküchen mit rußgeschwärzten Decken. Weiter unten werden die Räume kleiner und die Gänge niedriger. Auf der tiefsten zugänglichen Ebene liegen eine Kirche und ein großer Versammlungsraum.

## Was kostet der Eintritt in Derinkuyu?

Der Eintritt für ausländische Besucher beträgt 13 Euro pro Person (Stand: September 2026). Derselbe Betrag gilt für die Nachbarstadt Kaymaklı. Kinder bis einschließlich acht Jahre haben bei staatlichen Stätten in der Regel freien Eintritt.

Bezahlt wird an der Kasse in [Lira](https://turkeireisen.de/ratgeber/waehrung-geld-tuerkei/) zum Tageskurs oder mit Karte. Der [Museumspass](https://turkeireisen.de/ratgeber/museen-tuerkei/) Kappadokien und der landesweite Museum Pass Türkiye gelten in Derinkuyu. Ob sich ein Pass lohnt, hängt davon ab, wie viele weitere Stätten Sie besuchen, etwa das Freilichtmuseum Göreme oder Zelve.

| Stätte | Eintritt | Museumspass | Stand |
|---|---|---|---|
| Derinkuyu | 13 € | ja | September 2026 |
| Kaymaklı | 13 € | ja | September 2026 |
| Özkonak | 6 € (laut Ministerium) | ja | Okt. 2026 |
| Freilichtmuseum Göreme | 20 € | ja | Juni 2026 |

Die Gebühren werden in der Türkei in der Regel einmal jährlich angepasst, häufig zum Frühjahr. Auf unseren Rundreisen sind die Eintritte gemäß Programm eingeschlossen.

## Öffnungszeiten und beste Besuchszeit

Derinkuyu ist laut aktuellen Angaben täglich geöffnet, im Sommer (April bis Oktober) etwa von 8 bis 19 Uhr, im Winter etwa von 8 bis 17 Uhr. Die Kasse schließt 30 bis 45 Minuten vorher. Da sich Öffnungszeiten kurzfristig ändern können, prüfen wir sie vor jeder Reise.

Die beste Zeit ist direkt nach der Öffnung oder ab etwa 16 Uhr. Zwischen 10 und 14 Uhr treffen die großen Tagestouren aus Göreme ein, die oft den Klassiker „Grüne Tour" mit Derinkuyu und Ihlara-Tal fahren. Dann entstehen an den engen Treppen Wartezeiten, und die Luft in den unteren Ebenen wird spürbar wärmer.

Die Jahreszeit spielt unter Tage kaum eine Rolle. Die Temperatur liegt ganzjährig bei etwa 13 bis 15 Grad. Im Hochsommer ist der Besuch deshalb eine angenehme Abkühlung, im Winter fühlt es sich unten eher mild an. Eine leichte Jacke oder ein Pullover ist im Sommer trotzdem sinnvoll, weil der Temperaturunterschied zum Ausgang bis zu 20 Grad betragen kann.

## Wie lange braucht man für Derinkuyu?

Für den Rundweg brauchen Sie 45 bis 90 Minuten. Wer zügig geht und nur die Hauptwege nimmt, ist in einer Dreiviertelstunde wieder oben. Mit Führung und Pausen in den großen Räumen wird es eher eine Stunde bis anderthalb.

Rechnen Sie die Fahrt hinzu: Von Göreme sind es etwa 35 bis 40 Minuten pro Strecke. Ein Besuch von Derinkuyu füllt damit einen halben Vormittag oder Nachmittag. Viele unserer Gäste verbinden ihn mit dem Ihlara-Tal, das rund 50 Kilometer weiter südwestlich liegt, und haben so einen ausgefüllten Tag.

## Platzangst und Enge: Ist Derinkuyu zu eng?

Für Menschen mit leichter Platzangst ist Derinkuyu meist machbar, für Menschen mit ausgeprägter Klaustrophobie eher nicht. Die engsten Abschnitte sind die Treppen und Verbindungsgänge zwischen den Ebenen: teils nur etwa 1,50 Meter hoch und so schmal, dass zwei Personen nicht aneinander vorbeikommen.

Zwischen diesen Engstellen liegen größere Kammern, in denen Sie aufrecht stehen und durchatmen können. Die Gänge sind elektrisch beleuchtet, der Rückweg ist ausgeschildert. In Stoßzeiten kann es aber passieren, dass Sie in einer engen Treppe hinter anderen Besuchern warten müssen, und genau das empfinden viele als belastender als die Enge selbst.

Einige praktische Hinweise:

- Gehen Sie früh am Morgen, wenn wenig Betrieb ist.
- Beginnen Sie mit den oberen Ebenen und entscheiden Sie dort, ob Sie weiter hinabsteigen.
- Tragen Sie flache, rutschfeste Schuhe. Die Stufen sind ausgetreten und teils feucht.
- Großgewachsene Reisende sollten auf den Kopf achten. Ein Rucksack ist in den Gängen hinderlich, eine kleine Umhängetasche genügt.

Wenn Sie unsicher sind, sagen Sie es uns bei der Planung. Wir legen den Besuch dann auf eine ruhige Tageszeit oder wählen Kaymaklı, wo die Wege weniger tief führen, oder Özkonak, das deutlich weniger besucht ist.

## Geschichte: Wer hat die unterirdische Stadt gebaut?

Wer mit dem Graben begann, ist nicht sicher belegt. Viele Forscher vermuten die Anfänge bei den Phrygern im 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr. Schon der griechische Geschichtsschreiber Xenophon berichtete im 4. Jahrhundert v. Chr. von unterirdischen Wohnungen im östlichen Anatolien, in denen Menschen und Tiere gemeinsam lebten.

Ihre heutige Ausdehnung erhielt die Anlage in byzantinischer Zeit. Zwischen dem 8. und dem 12. Jahrhundert, während der Kriege zwischen [Byzanz](https://turkeireisen.de/ratgeber/byzanz-istanbul/) und den arabischen Kalifaten, zogen sich die Bewohner der Region bei Überfällen in den Untergrund zurück. Die Stadt soll dann Tausenden Menschen samt Vieh und Vorräten Schutz geboten haben, Schätzungen reichen bis 20.000. Belastbar ist diese Zahl nicht, sie zeigt aber die Dimension.

Auch in späteren Jahrhunderten, bei Einfällen der Seldschuken und Mongolen, diente Derinkuyu als Zuflucht. Die griechischsprachigen Christen des Ortes nutzten die oberen Räume bis ins 20. Jahrhundert als Keller und Ställe. Mit dem Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei 1923 verließen sie den Ort, und die Anlage geriet in Vergessenheit.

Wiederentdeckt wurde sie 1963: Ein Bewohner renovierte sein Haus, durchbrach eine Kellerwand und stieß dahinter auf einen Gang. Seitdem wurden im Ortsgebiet mehr als 600 Zugänge gefunden, die meisten aus Privathäusern. Kurz nach der Entdeckung wurde ein Teil der Anlage für Besucher erschlossen.

## Wie funktionierte das Leben unter der Erde?

Derinkuyu war eine Zuflucht für Wochen oder Monate, kein Dauerwohnort. Die Bewohner lebten an der Oberfläche und zogen sich nur bei Gefahr zurück. Entsprechend war die Stadt darauf ausgelegt, viele Menschen über längere Zeit zu versorgen und gegen Angreifer zu verschließen.

**Lüftung:** Ein System senkrechter Schächte versorgt alle Ebenen mit Frischluft. Der zentrale Schacht ist rund drei Meter breit, seine Öffnungen auf den einzelnen Ebenen sind so versetzt, dass die Luft gut zirkuliert. Ein rund 55 Meter tiefer Brunnenschacht lieferte Wasser für die Menschen unten und für den Ort darüber, ohne dass Angreifer ihn von außen vergiften konnten.

**Rollsteine:** An den Übergängen zwischen den Ebenen stehen runde Steintüren, bis zu einem Meter hoch und mehrere hundert Kilo schwer. Sie ließen sich nur von innen in eine Nische rollen und verschlossen so jede Ebene einzeln. Einige sind heute noch an ihrem Platz und gehören zu den eindrucksvollsten Details des Rundgangs.

**Versorgung:** Auf den oberen Ebenen lagen Ställe, damit die Tiere nicht weit hinabsteigen mussten und ihr Geruch oben blieb. Es gab Weinpressen, Ölmühlen, Vorratskammern und Küchen. Weiter unten finden sich ein Raum, der als Schule gedeutet wird, ein Versammlungsraum und die Kirche.

**Verbindung nach Kaymaklı:** Ein rund acht bis neun Kilometer langer Gang soll Derinkuyu mit der Nachbarstadt Kaymaklı verbunden haben. Er ist heute nicht begehbar.

## Derinkuyu, Kaymaklı oder Özkonak: Welche unterirdische Stadt?

Für die meisten Reisenden genügt eine unterirdische Stadt. Die Grundelemente – Rollsteine, Lüftungsschächte, Ställe, Küchen – finden Sie in allen dreien. Der Unterschied liegt im Charakter, im Andrang und in der Lage.

| | Derinkuyu | Kaymaklı | Özkonak |
|---|---|---|---|
| Entfernung von Göreme | ca. 30 km | ca. 20 km | ca. 25 km (14 km nördlich von Avanos) |
| Tiefe / Ebenen | ca. 85 m, tiefste der drei | flacher, mehrere Ebenen in die Breite | 10 Ebenen bekannt, obere Ebenen zugänglich |
| Charakter | vertikal, größere Kammern, Kirche ganz unten | verwinkelt, viele kleine Räume, niedrige Gänge | ruhig, schmale Hauptgänge mit Seitenräumen |
| Andrang | hoch zur Mittagszeit | hoch zur Mittagszeit | gering |
| Eintritt | 13 € (Sept. 2026) | 13 € (Sept. 2026) | 6 € (laut Ministerium, Okt. 2026) |

**Derinkuyu** wählen Sie, wenn Sie die Tiefe erleben möchten und sich in größeren Räumen wohler fühlen. Es liegt gut auf dem Weg zum Ihlara-Tal oder nach Niğde.

**Kaymaklı** liegt rund zehn Kilometer nördlich von Derinkuyu und damit etwas näher an Göreme. Die Anlage breitet sich eher in die Fläche aus, die Gänge sind verwinkelter und an vielen Stellen niedriger. Wer gern gebückt durch Gänge kriecht, ist hier richtig. Wer Enge meidet, eher nicht.

**Özkonak** nördlich von Avanos ist die ruhige Alternative. Die Anlage wurde 1972 entdeckt, als ein Dorfimam beim Bewässern seines Feldes bemerkte, dass das Wasser im Boden verschwand. Bekannt sind über den Rollsteinen kleine Löcher in der Decke, durch die Verteidiger auf Angreifer zielen konnten, und dünne Röhren zur Verständigung zwischen den Ebenen. Für die Kombination mit Avanos und dem Norden der Region ist Özkonak die praktischere Wahl.

Daneben gibt es kleinere Anlagen wie Mazı oder Gaziemir, die selten besucht werden. Auf Wunsch bauen wir eine davon ein, wenn Sie den Rummel ganz meiden möchten.

## Anfahrt von Göreme nach Derinkuyu

Derinkuyu liegt rund 30 Kilometer südlich von Göreme an der Straße von Nevşehir nach Niğde. Mit dem Auto fahren Sie über Nevşehir und vorbei an Kaymaklı, die Fahrt dauert etwa 35 bis 40 Minuten.

| Von | Entfernung | Fahrzeit (ca.) |
|---|---|---|
| Göreme | ca. 30 km | 35–40 Min. |
| Ürgüp | ca. 40 km | 45 Min. |
| Kaymaklı | ca. 10 km | 10–15 Min. |
| Ihlara-Tal | ca. 50–60 km | 1 Std. |
| [Flughafen Nevşehir](https://turkeireisen.de/ratgeber/flughafen-kayseri-nevsehir-transfer/)-Kapadokya (NAV) | ca. 50 km | 50 Min. |
| Konya | ca. 200 km | 2,5–3 Std. |

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es über den Busbahnhof Nevşehir, von dort fahren Minibusse nach Derinkuyu. Das ist günstig, kostet aber durch Umsteigen und Wartezeiten leicht einen halben Tag. Auf unseren Rundreisen fahren Sie im privaten Fahrzeug und können Derinkuyu flexibel mit anderen Zielen verbinden.

Wer von Konya kommt, passiert Derinkuyu fast auf dem Weg. Statt über Aksaray direkt nach Göreme zu fahren, lässt sich die Route über das Ihlara-Tal und Derinkuyu legen. So beginnt Ihr Aufenthalt in Kappadokien schon unterwegs, und Sie sparen am nächsten Tag die Fahrt nach Süden. Mehr zur Etappe finden Sie auf unserer Seite über [Konya](https://turkeireisen.de/reiseziele/konya/).

## Derinkuyu auf einer Rundreise durch Kappadokien

Auf allen unseren Reisen mit Kappadokien ist eine unterirdische Stadt eingeplant, meist Derinkuyu oder Kaymaklı, je nach Tagesablauf und Ihren Wünschen. Die Region hat noch viel mehr zu bieten: Felsenkirchen, Feenkamine, Wandertäler und Ballone im Morgenlicht. Einen Überblick gibt unsere Seite zu [Kappadokien mit allen Sehenswürdigkeiten](https://turkeireisen.de/reiseziele/kappadokien/).

Diese Touren enthalten den Besuch einer unterirdischen Stadt:

- Die [Istanbul-Kappadokien-Kombireise](https://turkeireisen.de/rundreisen/istanbul-kappadokien/) verbindet drei Nächte am Bosporus mit drei Nächten in Kappadokien.
- Auf der [Türkei-Rundreise in 7 Tagen](https://turkeireisen.de/rundreisen/tuerkei-rundreise-7-tage/) steht Derinkuyu oder Kaymaklı am Ausweichmorgen für den Ballon auf dem Programm.
- Die [10-tägige Türkei-Rundreise](https://turkeireisen.de/rundreisen/tuerkei-rundreise-10-tage/) führt von [Istanbul](https://turkeireisen.de/reiseziele/istanbul/) über Kappadokien und Konya nach [Pamukkale](https://turkeireisen.de/reiseziele/pamukkale/) und [Ephesus](https://turkeireisen.de/reiseziele/ephesus/).
- Von der Küste aus startet die [Rundreise ab Antalya](https://turkeireisen.de/rundreisen/rundreise-ab-antalya/), die über Pamukkale und Konya nach Kappadokien führt.
- Für Familien ist die [Familienrundreise mit Kindern](https://turkeireisen.de/rundreisen/familienrundreise-mit-kindern/) gedacht, bei der die unterirdische Stadt für viele Kinder der Höhepunkt ist.

Ein typischer Tagesablauf: Früh am Morgen Ballonfahrt oder Startversuch, danach Frühstück im Hotel, gegen 9 Uhr Abfahrt nach Derinkuyu, Ankunft vor den Tagestouren. Nach dem Rundgang Weiterfahrt ins Ihlara-Tal mit Wanderung am Fluss und Mittagessen in Belisırma. Am späten Nachmittag sind Sie zurück in Göreme. Wie Sie die Ballonfahrt am besten planen, erklärt unser Ratgeber zur [Ballonfahrt in Kappadokien](https://turkeireisen.de/ratgeber/ballonfahrt-kappadokien/), und wie Sie aus Istanbul anreisen, lesen Sie unter [Istanbul nach Kappadokien](https://turkeireisen.de/ratgeber/istanbul-nach-kappadokien/).

## Praktische Tipps für den Besuch

**Kleidung:** Flache, geschlossene Schuhe mit gutem Profil. Eine leichte Jacke für unten, auch im Sommer. Helle Kleidung bekommt an den Wänden schnell Staub ab.

**Gepäck:** Möglichst wenig. Große Rucksäcke stören in den Gängen, und an manchen Stellen müssen Sie sich seitlich durchschieben.

**Orientierung:** Folgen Sie den Pfeilen. Rote oder blaue Markierungen trennen Hin- und Rückweg. Abgesperrte Seitengänge sind nicht gesichert und bleiben tabu.

**Vor Ort:** Am Eingang gibt es Toiletten, Cafés und Souvenirstände. Unten gibt es keine Toiletten, gehen Sie vorher.

**Kombination:** Derinkuyu und Kaymaklı am selben Tag sind möglich, für die meisten Reisenden aber zu viel Ähnliches. Besser ist die Verbindung mit dem Ihlara-Tal, dem Selime-Kloster oder dem Töpferort Avanos.

Wenn Sie wissen möchten, welche unterirdische Stadt zu Ihnen passt, oder wenn Sie Kappadokien mit anderen Regionen verbinden möchten, beraten wir Sie gern. Schreiben Sie uns über das [Anfrageformular](https://turkeireisen.de/anfrage/).

## Häufige Fragen
**Ist Derinkuyu für Kinder geeignet?**

Ja, für Kinder ab etwa sechs Jahren ist die unterirdische Stadt oft der Höhepunkt in Kappadokien. Die Treppen sind steil und uneben, deshalb sollten kleinere Kinder an der Hand gehen. Eine Trage für Babys ist praktischer als ein Kinderwagen, der unten nicht genutzt werden kann.

**Kann man Derinkuyu mit Gehbehinderung besuchen?**

Nur sehr eingeschränkt. Der Weg nach unten führt über steile, teils rutschige Stufen und niedrige Gänge, Aufzüge oder Rampen gibt es nicht. Wer Knie- oder Rückenprobleme hat, kann die oberste Ebene mit Ställen und Vorratsräumen ansehen und dann umkehren.

**Braucht man in Derinkuyu einen Reiseleiter?**

Pflicht ist es nicht, die Wege sind mit Pfeilen markiert. Ohne Erklärung bleiben viele Räume aber schwer zu deuten, Tafeln gibt es nur wenige. Ein Reiseleiter erklärt, wo gekocht, Wein gepresst oder Vieh gehalten wurde, und wählt den Zeitpunkt so, dass Sie nicht im dichtesten Andrang stehen.

**Darf man in der unterirdischen Stadt fotografieren?**

Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt. Das Licht ist schwach, ein Smartphone mit Nachtmodus kommt meist besser zurecht als eine Kompaktkamera. Stativ und Drohne sind in den engen Gängen nicht praktikabel und ohne Genehmigung nicht gestattet.

**Kann man den Tunnel von Derinkuyu nach Kaymaklı begehen?**

Nein. Ein Verbindungsgang von rund acht bis neun Kilometern Länge wird zwar beschrieben, er ist aber eingestürzt oder verschüttet und nicht für Besucher geöffnet. Wer beide Städte sehen möchte, fährt die etwa zehn Kilometer mit dem Auto.

**Wie ist die Luft unten, bekommt man genug Sauerstoff?**

Die Belüftung funktioniert bis heute über die historischen Schächte, die Luft ist kühl und frisch. Stickig wird es nur, wenn sich in den Gängen viele Menschen stauen. Wer sich unwohl fühlt, kann jederzeit über den markierten Rückweg nach oben gehen.

## Quellen
- [AskCappadocia: Cappadocia Prices 2026 (aktualisiert Juni 2026)](https://askcappadocia.com/cappadocia-prices)
- [AskCappadocia: Cappadocia's underground cities – Derinkuyu & Kaymaklı](https://askcappadocia.com/guide/underground-cities)
- [Cappadocia Now: Museum Ticket Prices & Museum Pass 2026 (Stand 30. September 2026)](https://cappadocianow.com/en/blog/cappadocia-museum-ticket-prices-museum-pass)
- [Planet Whitley: Derinkuyu – Ticket prices, hours & visitor guide 2026](https://planetwhitley.com/derinkuyu-underground-city-cappadocia-ticket-prices-hours-visitor-guide-2026/)
- [Wikipedia: Derinkuyu underground city](https://en.wikipedia.org/wiki/Derinkuyu_underground_city)
- [Showcaves.com: Özkonak Yeraltı Şehri](https://showcaves.com/english/tr/subterranea/Ozkonak.html)
- [UNESCO: Göreme National Park and the Rock Sites of Cappadocia](https://whc.unesco.org/en/list/357)

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Unverbindliche Reiseanfrage: https://turkeireisen.de/anfrage/